Kit Armstrong

Dirigenten und Solisten 2020

Klavier

Kaum ein Musiker verdient den Titel „Ausnahme-Künstler“ wie der 1992 in Los Angeles geborene Kit Armstrong. Von der Süddeutschen Zeitung als „Staunen erregend, nur als musikalisches Phänomen zu charakterisierend“ beschrieben, begeistert der erst 27-Jährige weltweit nicht nur auf höchstem künstlerischen Niveau am Klavier, sondern auch an der Orgel, am Dirigentenpult und auch als gefragter Komponist. Seit frühester Jugend verzaubert Armstrong das Publikum in Sälen wie dem Musikverein Wien, Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin, der Hamburger Elbphilharmonie, der NHK Hall Tokio oder dem Palais des Beaux-Arts Brüssel. 

Armstrong arbeitet mit bedeutenden Dirigenten wie Christian Thielemann, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Kent Nagano, Manfred Honeck, Esa-Pekka Salonen, Mario Venzago und Thomas Dausgaard zusammen und war bereits bei einigen der wichtigsten Orchester der Welt zu Gast, darunter die Wiener Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester, NHK Symphony Orchestra und die Academy of St Martin in the Fields. Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern war Kit Armstrong im Sommer 2018 Preisträger in Residence. Das Musikkollegium Winterthur hat ihn zum „Artist-in-Resonance“ berufen. 2018 erhielt er den Beethoven-Ring von der Gesellschaft „Bürger für Beethoven“ in der Nachfolge von Igor Levit. 

Aktuell ist Kit Armstrong als Pianist u.a. zu Gast bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, beim Luzerner Sinfonieorchester, beim Münchner Kammerorchester, Stuttgarter Kammerorchester und dem Orchestre National du Capitole de Toulouse. Klavier-Rezitale führen ihn u.a. ins Wiener Konzerthaus, Lincoln Center in New York, Rheingau Musik Festival, Münchner Prinzregententheater, zum Klavierfestival Ruhr und zur Schubertiade Hohenems. Als Organist freut sich Kit Armstrong auf Konzerte in der Philharmonie de Luxembourg, im Wiener Konzerthaus und beim Brucknerfest Linz. Sein Deutschland-Debüt als Dirigent feierte Kit Armstrong im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit der sensationellen Leitung von Händels Oratorium Theodora. 2020 wird er bei den Bochumer Symphonikern als Dirigent zu Gast sein. 

Als passionierten Kammermusiker verbinden Kit Armstrong enge künstlerische Partnerschaften mit anderen herausragenden Instrumental-und Vokalsolisten, darunter Renaud Capu?on, Daniel Müller-Schott, das Quatuor Ebène, Armida Quartett, Christiane Karg und Julian Prégardien. Als Organist war er bereits in der Berliner Philharmonie und der Kölner Philharmonie zu erleben. Mit seinen Kompositionen hat sich der vielseitige Künstler ebenso weltweit einen Namen gemacht. Kompositionsaufträge erhielt Armstrong u.a. vom Gewandhaus zu Leipzig, der Schubertiade Hohenems, BASF Ludwigshafen, Konzerthaus Dortmund und dem Musikkollegium Winterthur. Die Kompositionen von Kit Armstrong werden bei Edition Peters verlegt. 

Kit Armstrongs Solodebüt-CD mit Werken von Bach, Ligeti und Armstrong erschien im September 2013 bei Sony Classical: für das kulturradio (rbb) „eine der ganz wenigen CDs, auf die die Welt gewartet hat.“ Auch sein zweites Solo-Album Symphonic Scenes, 2015 bei Sony Classical erschienen, erhielt begeisterte Kritiken für die Interpretation dieses ungewöhnlichen Programms von Klavierwerken, die Liszt überwiegend für Orchester komponiert hatte. 

Am Curtis Institute of Music in Philadelphia nahm Kit Armstrong sein Musikstudium auf, das er an der Royal Academy of Music in London weiterführte und absolvierte. Seit seinem siebten Lebensjahr studierte er außerdem Kompositionslehre an der Chapman University und Physik an der California State University, später Mathematik und Chemie an der University of Pennsylvania und am Imperial College London. Ein Mathematikstudium schloss er auch an der Universität von Paris VI mit einem Master ab. Im Alter von 13 Jahren lernte Kit Armstrong Alfred Brendel kennen, der ihn seither als Lehrer und Mentor stark geprägt hat. Die einzigartige Beziehung zwischen Armstrong und Brendel wurde in dem Film des britischen Regisseurs Mark Kidel Set the Piano Stool on Fire festgehalten.

Kit Armstrong lebt sowohl in Wien, nahe Salzburg als auch im französischen Hirson in der ehemaligen Kirche Sainte-Thérèse-de-l’Enfant-Jésus, wo er regelmäßig Konzerte veranstaltet.