Stefan Sanderling

Chefdirigent

Stefan Sanderling (*1964) entstammt der bekannten Sanderling-Familie. Er ist der zweite Sohn der Dirigentenlegende Kurt Sanderling.

Stefan Sanderling studierte Musikwissenschaft in Halle und Dirigieren an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater. Am Los Angeles Philharmonic Institute lernte er bei Dirigenten wie Leonard Slatkin, Yuri Temirkanov, Edo de Waart und John Nelson. Im Jahr 1989 trat Sanderling den Posten des Chefdirigenten der Brandenburgischen Philharmonie und der Potsdamer Oper an und wurde damit zu einem der jüngsten Chefdirigenten in Deutschland. Von 1996 bis 2001 war er Generalmusikdirektor des Staatstheaters Mainz. Des Weiteren war er Chefdirigent des Orchestre de Bretagne, des Florida Orchestra und des Chautauqua Symphony Orchestra. Momentan ist er Chefdirigent des Toledo Symphony Orchestra. 

Sein Einsatz für die Werke von Anton Bruckner wurde 2012 mit der Kilenyi Medal of Honor der Amerikanischen Bruckner Gesellschaft belohnt.  Stefan Sanderling arbeitet weltweit mit führenden Orchestern, darunter den Staatskapellen in Berlin und Dresden, den Bamberger Sinfonikern, London Philharmonic, London Symphony Orchestra, Mozarteumorchester Salzburg, NDR Sinfonieorchester, Radio-Symphonieorchester Wien, NHK Symphony Tokyo und Sydney Symphony Orchestra. Seine Aufnahmen erschienen bei Sony Classics und Naxos. 

www.sanderling.net