Samuel Niederhauser

Violoncello

Samuel Niederhauser ist 1998 in Bern geboren und in Biel aufgewachsen. Mit dem Cellospiel beginnt er als Sechsjähriger bei Matthias Walpen und besucht später den Unterricht in Bern bei Clíodhna Ní Aodáin und in Zürich bei Rebecca Firth.

Meisterkurse führen ihn zudem zu Jens Peter Maintz, Troels Svane und Louise Hopkins.Seit 2016 studiert er an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Thomas Grossenbacher.

?Seine musikalischen Erfahrungen sind bereits sehr umfassend. So tritt er seit 2007 regelmässig als Solist mit Orchester auf, wie mit dem Sinfonieorchester Biel Solothurn SOBS (Cellokonzerte von Edward Elgar und Antonín Dvorák), dem Stadtorchester Solothurn (1. Cellokonzert von Joseph Haydn in C-Dur), dem Zürcher Kammerorchester ZKO (ebenda), dem Bieler Kammerorchester (Cellokonzert von Luigi Boccherini in B-Dur), dem Play@ Gstaad Menuhin Festival Jugendorchester (Elgar), dem Orchester der Musikschule Zürich (Elgar), dem Medizinerorchester Bern (Elgar und Johannes Brahms’ Doppelkonzert mit Alexis Vincent an der Violine) und mit Musikern des Sinfonieorchesters Biel Solothurn (2. Cellokonzert von Joseph Haydn in D-Dur).?

Als Kammermusiker konzertiert er 2012 am Arosa Musik Festival mit dem Apollo Quartett als Sonderpreisträger anlässlich einer Auszeichnung am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb. 2015 folgen Auftritte mit dem Oktett von Felix Mendelssohn Bartholdy mit den Stimmführern des Zürcher Kammerorchesters und an der Schubertiade in Biel mit einer Liveübertragung auf Radio Espace 2.?

Nebst dem klassisch-romantischen Repertoire interessiert er sich auch sehr für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und spielt gerne barocke Werke auf historischem Instrumentarium.?Am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb gewinnt er seit 2008 diverse 1. Preise in verschiedenen Kategorien. 2013 erhält er den 1. Preis am „Acustica Records Youth Award“ (ARYA) in der Klangscheune Lottstetten in Deutschland und 2015 den MKZ-Förderpreis der Stadt Zürich.?

Samuel spielt ein Violoncello von Philipp Augustin aus dem Jahr 2017.