17. Nov 2019

Interview mit dem Dirigenten Sebastian Lang-Lessing

Am 19. und 20. November 2019 kommt es mit den 3. ABO-SINFONIEKONZERTEN „SOL im SAL“ zum Finale der sinfonischen Spielzeit im Liechtensteiner Jubiläumsjahr. Den Taktstock führt dabei erstmals Maestro Sebastian Lang-Lessing (SLL). Wir konnten ihm vorab einige Fragen stellen und Einblicke in seine musikalische Welt und Ansichten erlangen.

Maestro Lang-Lessing, Sie dirigieren erstmals das SOL. Wie ist Ihre Zugangsweise zu Musikern und Klangkörpern, denen Sie zum ersten Mal begegnen?
SLL: Offen und neugierig. Es ist immer sehr spannend neuen Musikern zu begegnen. Gelingt es schnell zu einer gemeinsamen Klangsprache zu finden? Welche Herausforderungen stellt die Akustik und wie finden wir zusammen zu einer grossen Expressivität, die den Werken gerecht wird... 

Sie leiten Orchester von Weltformat, standen aber auch lange Zeit am Pult des Tasmanian Symphony Orchestra als Chefdirigent, und führten dies zu einem führenden Orchester im pazifischen Raum. Was reizt Sie an der Arbeit mit unbekannteren Ensembles?
SLL: Es gibt hier enormes Potenzial etwas zu verändern. Was mich reizt, ist mit einem Orchester eine Klangidentität und eigene Spielkultur zu entwickeln. Sehr etablierte Klangkörper halten – zu Recht – an ihren Traditionen fest. In Tasmanien war es vor allem die frühe Romantik, die ich zum Kernrepertoire des Orchesters machte, da sich Besetzung wie auch das Klangpotenzial des Orchesters dafür in idealer Weise eigneten. Die vielen Aufnahmen ermöglichten uns eine Detailarbeit, die im normalen Konzertbetrieb gar nicht möglich wäre. In San Antonio war es der neue Konzertsaal, der es uns ermöglichte einen neuen Orchesterklang zu entwickeln. Dieser Saal ist geradezu geschaffen für die Werke der Spätromantik. Auch hier haben wir versucht vergessene Spieltraditionen des 19. Jahrhunderts wieder zu beleben. Und in beiden Ländern habe ich sehr viel Neue Musik uraufgeführt und so die Komponistenszene Australiens und Amerikas kennengelernt. Auch das ist essentiell für die Identität eines Orchesters.

Das Richard-Strauss-Jahr 2019 spiegelt sich im Programm der 3. ABO-SINFONIEKONZERTE „SOL im SAL" besonders deutlich wider. Was macht für Sie persönlich das Faszinosum seiner Musik aus?
SLL: Strauss beschäftigt mich schon sehr lange. Zu unserem 75-jährigen Jubiläum in San Antonio habe ich ein Strauss-Festival kreiert. Der Gründer des Orchesters, Max Reiter, war Strauss eng verbunden. Dies führte dazu, dass viele Werke ihre amerikanische Erstaufführung in San Antonio erlebten. Zum Beispiel die "Vier letzten Lieder" mit Kirsten Flagstad. Da war es folgerichtig den neuen Saal mit eben diesem Zyklus und Renée Fleming zu eröffnen.

Strauss muss man in allen seinen Werken als Operndirigent verstehen. Die Verbindung von Sprache und Musik ist auch in seinen symphonischen Werken immanent. Gesanglichkeit und die Imitation der menschlichen Stimme, ist das, was man in seiner Musik immer anstreben sollte. Dies hat sicherlich Allgemeingültigkeit, bei Strauss ist es jedoch vollkommen unverzichtbar. Ohne die Kenntnis seiner Bühnenwerke kennt man Strauss nicht!

Der zweite vertretene Jahresregent ist Johann Strauss Vater, der genau 100 Jahre vor seinem Namensvetter Richard Strauss gestorben ist. Sehen Sie eine Verwandtschaft der beiden Sträusse? Wie viel Wienertum steckt tatsächlich im „Rosenkavalier“ und seiner Suite?
SLL: Auch wenn die Namensgleichheit Zufall ist, gibt es zudem viel "Verwandtschaft". Die Liebe zum Walzer ist in fast jedem Werk Richard Strauss' zu finden. Auch Elektra und Salome sind voller Walzer, auch wenn diese oft ins Groteske oder Überzeichnete führen. Alles im Rosenkavalier ist liebevoll satirisch auf Wien gemünzt. Ähnlich wie Mahler treibt Strauss dieses "Wienertum" auf die Spitze. Wenn etwas Süssliches gefordert ist, dann aber bitter triefend süss bisweilen. Und es darf auch ein bisschen böse sein. Es ist natürlich auch ein Dokument einer sich selbst auslöschenden Sozialstruktur. Die Dekadenz, die wir hier sehen, läutet das Ende der Aristokratie ein. Grosse Komponisten und Librettisten sind oft prophetisch in ihren Werken. Die bedrückende Schönheit seiner Musik ist wie ein Schwanengesang auf eine untergehende Epoche.
Gibt es etwas Schöneres als das Trio im 3. Akt?

Liechtenstein ist für seine musikalische Nachwuchsförderung jenseits der Grenzen bekannt, wie beispielsweise die hiesige Internationale Musikakademie. Was würden Sie sich für Jungmusiker (wie u.a. im SOL) wünschen bzw. was geben Sie ihnen auf ihrem Weg mit?
SLL: Musiker sind Idealisten. Es gibt keine rationale Begründung seine Passion für Musik zum Beruf zu machen. Man begegnet ständig Hindernissen. Man steht immer auf dem Prüfstand. Man ist fast nie zu Hause und doch überall daheim. Musiker zu werden ist Passion, Hingabe und Berufung. Man hat nicht die Wahl! Der Beruf des Musikers ist eine nie endende Suche nach sich selbst in einem schier unerschöpflichen Kosmos von Kreativität. Wenn man bereit ist sich mit aller Kraft in dieses Abenteuer zu stürzen, dann nur zu. Gemütlichkeit findet man eher woanders. Sei bereit Dein Inneres nach aussen zu kehren und schäme Dich nie Deiner Persönlichkeit! Wenn Du dazu bereit bist, ist es das höchste Privileg in der Welt.

Wir bedanken uns herzlich für das Interview, und wünschen viel Erfolg für die Konzerte am 19. November um 20:00 Uhr und 20. November um 19:00 Uhr im SAL Schaan. Karten unter +423 262 63 51 oder über unser Kontaktformular oder per Mail an office@sinfonieorchester.li.

© Natalia G. King

30. Sep 2019

Radio L Sonntagsgespräch über FL-Klassikszene

Aufschlussreiche Einblicke in die Klassik-Szene Liechtensteins erhielten die Hörer des Radio L Sonntagsgesprächs vom 29. September 2019. Für einen Dialog zu Gast im Studio waren dabei Gabriele Ellensohn-Gruber, Solo-Querflötistin beim SOL und Lehrkraft an der Liechtensteinischen Musikschule, Moritz Huemer, Cellist beim SOL sowie Drazen Domjanic, Geschäftsführer und Intendant des SOL. Auch der Liechtensteinische Landtagspräsident Albert Frick hat sich hierbei zu Wort gemeldet.

Wer sich also interessiert für die Entwicklungen und Trends der heimischen Klassik-Szene – betrachtet aus dem Blickwinkel der genannten Akteure – dem sei der folgende Link zum Nachhören empfohlen:

https://www.radio.li/news-1/sonntagsgespraech-klassik-szene-liechtenstein?fbclid=IwAR3_0aWRmpS--KrtUIiVsGf5vXsgkKSe_oKLd-eXHsXT6SqFmiuMbhlrjvM

22. Sep 2019

Interview mit der Solistin Diana Adamyan

Im Jubiläumsjahr „300 Jahre Liechtenstein“ steht auch das Freundeskreis-Konzert einmal mehr unter dem Zeichen der Spitzenförderung. Die armenische Geigerin und Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein Diana Adamyan musiziert Aram Chatschaturjans Konzert für Violine und Orchester in d-Moll. Wir sprachen mit der Preisträgerin des Menuhin Competition 2018 über die Bedeutung Chatschaturjans für Armenier, die Besonderheit des Violinkonzerts und ihre erste Begegnung damit.

Frau Adamyan, bis heute gilt Aram Chatschaturjan als Armeniens wichtigster Komponist. Welche Rolle nimmt seine Musik in Ihrem Heimatland ein und was bedeutet sie Ihnen persönlich?

Diana Adamyan: Chatschaturjans Musik ist sehr besonders für Armenier. Sie atmet gewissermassen die armenische Seele und wir identifizieren uns mit ihr. Sein Violinkonzert zählt zu einem meiner Lieblingskonzerte, das ich selbst interpretiert habe, es ist reich an wunderschönen Melodien und Akkorden. Wann immer ich es spiele, bin ich sehr stolz Armenierin zu sein und diese herrliche Musik aufzuführen.

Das Violinkonzert ist zweifellos eines von Chatschaturjans bekanntesten Werken für Soloinstrument und Orchester. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

Diana Adamyan: Wählen Sie eine gute Referenzaufnahme, schliessen Sie beim Zuhören die Augen und versuchen Sie sich Armeniens Berge, wunderschöne Täler und die armenische Kultur vorzustellen. Sie werden erstaunt sein, wie gut dies gelingt, selbst wenn Sie Armenien noch nie besucht haben! Darin offenbart sich die Magie dieses Konzerts, aber auch Chatschaturjans unglaubliches Talent.

Können Sie sich erinnern wann Sie das Werk zum ersten Mal gespielt haben?

Diana Adamyan: Im Jahr 2016 beendete ich das Studium an meiner Musikschule mit diesem Konzert. Einen Monat später spielte ich es mit dem Tchaikovsky Symphony Orchestra unter Wladimir Fedosejew beim Yerevan Perspectives International Festival.


Freundeskreis-Konzert 2019

Muzio Clementi (1752–1832): Sinfonie Nr. 3 in G-Dur („The Great National“), 2. Satz

Camille Saint-Saëns (1835–1921): Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 in h-Moll, op. 61

Aram Chatschaturjan (1903–1978): Konzert für Violine und Orchester in d-Moll

Weitere Informationen: 20 Uhr, SAL Schaan; www.sinfonieorchester.li; Eintritt frei – Obligatorische Reservierung (freie Platzwahl) per E-Mail: office@sinfonieorchester.lioder per Telefon: +423 262 63 51


© Nune Antashyan

21. Sep 2019

Interview mit der Solistin Clara Shen

Im Jubiläumsjahr „300 Jahre Liechtenstein“ steht auch das Freundeskreis-Konzert einmal mehr unter dem Zeichen der Spitzenförderung. Die deutsch-chinesische Geigerin und Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein Clara Shen interpretiert Camille Saint-Saëns’ Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 in h-Moll. Die junge Künstlerin brillierte zuletzt beim Rheingau Musik Festival und der Eröffnung des World Economic Forum in Davos. Wir sprachen mit ihr über das Live-Spiel vor Publikum, ihre Beziehung zu Saint-Saëns und über Herausforderungen bei Musikwettbewerben.

Frau Shen, nach dem VP Bank Classic Festival und dem Galakonzert der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein sind Sie 2019 zum dritten Mal in der Region zu hören, diesmal solistisch mit dem SOL. Spielen Sie lieber für ein Publikum, das Sie bereits kennt oder liegt Ihnen der gegenteilige Fall mehr?

Clara Shen: Schon als kleines Kind war es für mich immer eine grosse Freude, meine Liebe zur Musik mit möglichst vielen Menschen zu teilen. Daher spiele ich gerne für unterschiedliches Publikum, freue mich aber natürlich ganz besonders, wenn ich unter den Zuhörern auch ein paar bekannte Gesichter entdecke.

Auch bei Ihrem letzten Auftritt im SAL in Schaan spielten Sie ein Werk von Camille Saint-Saëns. Reiner Zufall oder verbindet Sie eine besondere Affinität mit seiner Musik?

Clara Shen: In diesem Fall ist es eher ein Zufall. Allerdings empfinde ich bei all seinen Werken eine einzigartige Eleganz, die mich sehr reizt.

Sie haben mit zehn Jahren erstmals einen Musikwettbewerb gewonnen und seither durch zahlreiche weitere Preise auf sich aufmerksam gemacht. Welchen Stellenwert haben Wettbewerbe für Sie persönlich am Beginn einer Musikerkarriere?

Clara Shen: Bei Wettbewerben sammelt man vielfältige Erfahrungen, die im späteren Musikleben sehr wertvoll sind. Angefangen bei der Stückauswahl über die Vorbereitung bis hin zum Juryvorspiel habe ich von Lehrern, der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, der Wettbewerbsorganisation und nicht zuletzt von meinen Eltern grosse Unterstützung bekommen. Man muss das Repertoire nicht nur auf höchstem Niveau präsentieren, sondern auch geistig in kurz aufeinanderfolgenden Zeitabständen ent-sprechend abrufen können. Äussere Faktoren wie das Wetter vor Ort, Stress, Akustik und anderes mehr können das Spiel beeinflussen. Sich damit auseinanderzusetzen ist sehr hilfreich, wobei die Aussicht auf Preise natürlich immer besonders verlockt.

Freundeskreis-Konzert 2019

Muzio Clementi (1752–1832): Sinfonie Nr. 3 in G-Dur („The Great National“), 2. Satz

Camille Saint-Saëns (1835–1921): Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 in h-Moll, op. 61

Aram Chatschaturjan (1903–1978): Konzert für Violine und Orchester in d-Moll

Weitere Informationen: 20 Uhr, SAL Schaan; www.sinfonieorchester.li; Eintritt frei – Obligatorische Reservierung (freie Platzwahl) per E-Mail: office@sinfonieorchester.lioder per Telefon: +423 262 63 51


© Viktor Shen

17. Sep 2019

300. Mitglied im Freundeskreis des SOL

Der Freundeskreis des Sinfonieorchesters Liechtenstein (SOL) wächst und wächst. Mit dem Beitritt des Ehepaars Gerner aus Eschen – 299. und 300. Mitglied – ist nun ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung erreicht. Damit setzt sich ein erfreulicher Wachstumstrend fort. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Förderer des gemeinnützigen Vereins um 33 Personen auf nun 307 gestiegen (Stand 15.09.2019).

Dass die Erreichung dieser Marke zeitlich mit den 300-Jahr-Feierlichkeiten Liechtensteins zusammenfällt, nahmen die Verantwortlichen zum Anlass, die beiden Jubiläumsmitglieder im Freundeskreis nicht nur willkommen zu heissen, sondern sie auch mit einem trefflichen Geschenk zu beehren. Zwei Exemplare der im Januar dieses Jahres aufgenommenen Jubiläums-CD “300“mit Josef Rheinbergers sinfonischem Tongemälde “Wallenstein“fanden somit einen neuen Besitzer.

Diese wertvolle personelle Verstärkung geht dem zur Tradition gewordenen Freundeskreis-Konzert um nur wenige Tage voraus. Am 24. September 2019 beginnt um 20 Uhr im SAL ein facettenreicher Konzertabend, zu dem nicht nur Freundeskreis-Mitglieder, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit bei freiem Eintritt herzlich eingeladen ist. Für den Freundeskreis ein bedeutsamer Anlass, bietet er doch reichlich Gelegenheit, weitere musikverbundene Förderer für die Anliegen des SOL zu begeistern.

24.9., 20 Uhr, SAL Schaan: Eintritt frei – obligatorische Reservierung (freie Platzwahl) per E-Mail: office@sinfonieorchester.li oder per Telefon: +423 792 63 51

© Andreas Domjanić

7. Sep 2019

SOL-Klassik mit hohem Unterhaltungswert

Einen denkwürdigen Open-Air-Konzertabend erlebten die SOL-Musiker und das Festivalpublikum mit den „Magische Momenten der klassischen Musik“. Angenehme Temperaturen und die entsprechende Stimmung unter den Besuchern sorgten vorab für günstige Rahmenbedingungen. 

Dirigent Kevin Griffiths gelang es einmal mehr, das Publikum mit dem ihm eigenen, humorvollen Kommunikationsgeschick äusserst kurzweilig durch den Abend zu führen. Das von ihm geleitete SOL und die beiden Starsolisten Caroline Campbell und Petrit Çeku vermochten das Publikum im Handumdrehen zu fesseln. Allseits bekannte, eingängige Melodien aus Werken der klassischen Musik, künstlerisch dargeboten auf innovative Art und Weise, zogen die anwesenden Musikliebhaber in ihren Bann. Spätestens beim Walzer von Dmitri Schostakowtisch aus seiner Jazz-Suite liessen die Tanzpaare nicht lange auf sich warten. Wirkungsvoll in Szene gesetzte Beleuchtungseffekte taten das ihrige, um diesen Abend zu einem Höhepunkt des Festivals 2019 werden zu lassen.

Nach dem Festival ist bekanntlich vor dem Festival und so starten bereits jetzt die Vorbereitungen auf das nächste Vaduz Classic, vom 27. bis 30. August 2020. Das SOL freut sich auf weitere Sternstunden der klassischen Musik!

© Andreas Domjanić

2. Sep 2019

Das SOL bei der VADUZ CLASSIC 2019

Mit noch sehr lebendigen Erinnerungen möchten wir an dieser Stelle einen Blick zurück werfen auf das für das SOL zur vollen Zufriedenheit verlaufene Festival Vaduz Classic 2019. Dank eines facettenreichen Festivalprogramms und einem wohlgesonnenen Wettergott vermochte die dritte Ausgabe der Vaduz Classic rund 4800 Besucher anzuziehen. Dabei gestaltete das SOL zwei der fünf Programmpunkte ganz wesentlich mit. 

Das furiose Eröffnungskonzert mit Starpianist Lang Lang setzte gleich zu Beginn ein gewaltiges musikalisches Ausrufezeichen. Mozarts 24. Konzert für Klavier und Orchester erwies sich als treffende Stückwahl, um die Bandbreite von Lang Langs Kunstfertigkeiten – vom sanften Crescendo bis hin zum lebhaften Allegretto – zur Geltung kommen zu lassen. „Besonders die Übergänge zwischen Solist und SOL gestalteten sich so fliessend, dass es schien, als ob das Orchester und der Musiker sich sehr vertraut wären“. (Liechtensteiner Vaterland, 24.08.2019).

Zugleich bot der Beginn der zweiten Konzerthälfte Gelegenheit, den erfreulich zahlreich erschienenen Musikfreunden die bei den SOL im SAL-Konzerten im Januar dieses Jahres aufgenommene Jubiläums-CD zu präsentieren. Persönlich überreichten Stiftungsratspräsident Dr. Ernst Walch und Intendant Drazen Domjanic das hörbare Präsent an die Ehrengäste, darunter S.D. und I.K.H. Erbprinz Alois und Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, Landtagspräsident Albert Frick, Regierungschef Adrian Hasler, Bürgermeister von Vaduz Manfred Bischof und die Verwaltungsräte des Hauptsponsors Ivoclar, Herr und Frau Christoph und Christina Zeller. Pro „Herdstelle“ einen Tonträger mit nach Hause nehmen konnten auch die übrigen Besucher am Ende dieses vielversprechenden Festivalauftakts. 

Wer sich für die aussergewöhnliche Entstehung dieser Aufnahme interessiert, darf in folgendem Trailer auf unserer Webseite spannende Einblicke hinter die Kulissen werfen: 

http://www.sinfonieorchester.li/Videos.aspx?nid=10836&groupnr=10836&jahr=0&lang=DE&itemid=88

Zudem sei allen SOL-Freunden und weitergehend Interessierten die folgende, kritische Würdigung ebenjener Aufnahme auf pizzicato.lu empfohlen:

https://www.pizzicato.lu/home-made-rheinberger/

© Andreas Domjanić / ARS Produktion

28. Jun 2019

Gast-Konzertmeister Marc Bouchkov gewinnt 2. Preis und Silbermedaille

Im Januar dieses Jahres war er noch als gastierender Konzertmeister beim 1. ABO-SINFONIEKONZERT „SOL im SAL“ zu erleben, bei dem zugleich während der Konzertabende live eine CD-Produktion entstand. Kurz darauf beehrte uns Marc Bouchkov erneut bei unserem Gastspiel innerhalb der Konzertreihe „TAK – Vaduzer Weltklassik“ Anfang April in selber Position.

Schon in dieser Zeit liefen seine Vorbereitungen auf Hochtouren, nämlich für den 16. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in der russischen Hauptstadt Moskau. Mittels diverser Videoaufnahmen und Empfehlungen musste man sich vorab bewerben, um überhaupt in den erlesenen Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen zu werden. Schlussendlich qualifizierten sich aus den vielzähligen Bewerbungen 23 weltweite Geigerinnen und Geiger, um am prestigeträchtigen Wettbewerb teilnehmen zu können.

Nach zwei Runden kristallisierten sich sechs Finalisten für die abschliessende dritte Runde heraus, darunter auch Marc Bouchkov. Gestern nun fiel das Urteil der zwölfköpfigen Jury und ernannte Marc Bouchkov zum zweiten Preisträger mitsamt Silbermedaille. Hierfür möchten wir ihm herzlich gratulieren, unsere grosse Anerkennung aussprechen und fühlen uns gleichzeitig geehrt, mit ihm zusammengearbeitet zu haben und hoffentlich auch darüber hinaus zukünftige Konzerte zu bestreiten.

Bravissimo, Marc Bouchkov!

© Nikolaj Lund

12. Jun 2019

Dirigentin in 2020 leitet Cliburn-Finale

Am vergangenen Samstag, den 8. Juni 2019, wurde das Finale des Van Cliburn International Junior Piano Competition in Fort Worth (USA) ausgetragen. Hierbei wurde die Pianistin Eva Gevorgyan mit dem zweiten Preis und dem sogenannten Press Award ausgezeichnet. Dieser weltweite Klavierwettbewerb ist für Pianistinnen und Pianisten im Alter von 13 bis 17 Jahre angesetzt.

Kürzlich erst wurde Eva Gevorgyan, Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, mit dem „Discovery Award“ – sprich als „Entdeckung des Jahres“ – bei den International Classical Music Award (ICMA) im KKL in Luzern prämiert.

Begleitet wurden die drei Finalisten vom renommierten Dallas Symphony Orchestra (DSO) unter der Leitung von Ruth Reinhardt. Hier arbeitete sie bereits für zwei Spielzeiten als Assistenz-Dirigentin des damaligen musikalischen Leiters Jaap van Zweden, der mittlerweile in gleicher Position das New York Philharmonic Orchestra führt. Ruth Reinhardt kehrt jedoch immer wieder zum DSO für verschiedene Engagements zurück, wie nun zum Cliburn-Finale – siehe Bild mit Preisträgerin Eva Gevorgyan.

In der Saison 2020 wird sie erstmals am Pult des SOL stehen und als erste Dirigentin des SOL in die Geschichte eingehen. Wir sind schon sehr auf ihre musikalische Arbeit im Mai 2020 anlässlich des 2. ABO-SINFONIEKONZERTS „SOL im SAL“ gespannt!

© Van Cliburn International Junior Piano Competition

18. Mai 2019

Interview mit Yaron Traub - Teil 2

Fortsetzung des Interviews mit Yaron Traub im Vorfeld auf das kommende 2. ABO-SINFONIEKONZERT "SOL im SAL" am 21. und 22. Mai 2019.

Teil ihres Engagements in Liechtenstein ist auch der Besuch einer allgemeinbildenden Schule zum Zweck der Musikvermittlung – was für einen Stellenwert hat dieses Tätigkeitsfeld für Sie? 

Während meiner 15-jährigen Tätigkeit als Musikdirektor des Sinfonieorchesters in Valencia habe ich ein umfassendes und sinnvolles Bildungsprogramm entwickelt, dessen Fokus ein mehrjähriges Kulturprojekt mit Jugendlichen war. Als Höhepunkt erarbeitete ein Team von Musikern, Choreographen, Schauspielern und Pädagogen ein Musik-/Theater-/Tanzkonzert mit Schülergruppen, die bei den Aufführungen mit Musik und Orchester interagierten während ihre Mitschüler im Saal zuhörten.

Als Solistin des 2. ABO-SINFONIEKONZERTS „SOL im SAL“ wird die russische Pianistin Varvara Nepomnyashchaya zu hören sein, mit der Sie bereits des Öfteren aufgetreten sind – was schätzen Sie besonders an der Zusammenarbeit mit ihr?

Varvara ist eine einzigartige Musikerin und Pianistin. Ihre Einsicht in die Musik von Rachmaninow ist magisch. In ihrer Herangehensweise verbindet sie ihre Liebe zu Detail und Stil mit leidenschaftlich-romantischem Ausdruck und Virtuosität. Wir haben gerade alle 4 Klavierkonzerte Rachmaninows in Frankreich mit dem Orchestre Nationale de Lille gespielt.

Herr Traub, neben dem Dirigat haben Sie sich noch der Altea International School in Spanien verschrieben – was steckt hinter diesem Projekt und was bedeutet Ihnen diese Arbeit?

Das Projekt der Altea International School entstand aus dem Wunsch von meiner Frau und mir, zusammen mit einigen anderen Familien eine ganzheitlichere und humanere Ausbildung für die letzten Schuljahre zu ermöglichen. Wir bieten das British National Curriculum an, ausgerichtet an den Erziehungsprinzipien von Steiner-Waldorf und der künstlerischen Seite der Erziehung – Musik, Bildende Kunst und Drama. Die ruhige Umgebung der ländlich-malerischen Gegend am Mittelmeer fördert die Art der Ausbildung und Betreuung, die wir unseren Schülern wünschen. Mit diesem Projekt können wir helfen, die nächsten Generationen in unserer schwierigen Zeit verantwortungsvoll zu erziehen. 

Wir wünschen viel Erfolg für die Konzerte am 21. Mai um 20 Uhr und 22. Mai um 19 Uhr im SAL Schaan. Karten unter +423 262 63 51.

© Andreas Domjanić

17. Mai 2019

Interview mit Yaron Traub - Teil 1

Am 21. und 22. Mai 2019 kommt es mit dem 2. ABO-SINFONIEKONZERT „SOL im SAL“ zur Fortsetzung der Spielzeit im Liechtensteiner Jubiläumsjahr. Den Taktstock führt dabei Maestro Yaron Traub.

Herr Traub, Sie traten bereits 2017 im Rahmen des Festivals VADUZ CLASSIC in Erscheinung. Ebenso führten Sie das SOL bei dessen Sinfoniekonzert im November 2018 – wie nehmen Sie die Entwicklung des Sinfonieorchesters Liechtenstein wahr?

Ich erinnere mich sehr gut an meine letzten Besuche in Liechtenstein und freue mich, mit diesem begeisternd dynamischen Ensemble erneut zusammenzuarbeiten. Durch das Erforschen eines neuen Repertoires und die Stabilisierung seiner musikalischen Vision als Kollektiv befindet sich das SOL auf einem sehr soliden Weg hin zu einer künstlerischen Referenz. Ein treues Publikum, das dieser Qualität vertraut, lässt es zu der Marke werden, die es verdient.

An Sergei Rachmaninow scheiden sich die Geister. Den einen gilt er als letzter Romantiker, den anderen als Vorbote der Moderne. Dabei sprechen besonders die Klavierkonzerte viele Menschen unmittelbar an – welche Besonderheiten bringt das zweite Klavierkonzert aus Sicht des Dirigenten mit sich?

Ähnlich Gustav Mahler repräsentiert Rachmaninow ebenso wie der doppelgesichtige römische Gott Janus Vergangenheit und Zukunft. Rachmaninows Entwicklung wird in seinen vier Klavierkonzerten sehr deutlich: Die ersten beiden sind die jugendlichsten und romantischsten, das 4. eine schwer fassbare, rätselhafte Komposition mit offensichtlich mehrdeutig-moderner harmonischer und struktureller Erscheinung. Die Herausforderung für den Dirigenten besteht in der Balance zwischen interpretatorischer Neudefinition einerseits und Werktreue andererseits.

Mit Ihrem Hintergrund und Ihrer Ausbildung, gefolgt von jahrzehntelanger Erfahrung beim Dirigieren verschiedener Orchester – was denken Sie macht einen Dirigenten zu einem ausgezeichneten Dirigenten?

Ein hervorragender Dirigent muss zunächst über fundierte musikalische Ideen und Visionen verfügen. Die Verbindung zwischen seiner Vision und dem Orchester besteht darin, dieses durch seine Gesten sowie verbal während der Proben zu überzeugen und die einzelnen Musiker zu einem zusammenhängenden Kollektiv mit musikalisch einheitlichem Ausdruck zu formen.

Wir wünschen viel Erfolg für die Konzerte am 21. Mai um 20 Uhr und 22. Mai um 19 Uhr im SAL Schaan. Karten unter +423 262 63 51.

Teil 2 des Interviews folgt am 18.05.2019.

© Andreas Domjanić

13. Mai 2019

Sreten Krstic zu Gast beim SOL

Kurz bevor das 2. ABO-SINFONIEKONZERT „SOL im SAL“ am kommenden Dienstag (21.05. um 20 Uhr) und Mittwoch (22.05. um 19 Uhr) im SAL Schaan startet, möchten wir Ihnen eine Koryphäe seines Fachs vorstellen, die uns hierfür beehrt: Gast-Konzertmeister Sreten Krstic. Ganze 37 Jahre lang war er der Konzertmeister der Münchner Philharmoniker, bis er Anfang Mai dieses Jahres das Pensionsalter erreichte. In dieser Zeit lernte er an erster Position des Geigenregisters diverse Maestros als Chefdirigenten wie Sergiu Celibidache, James Levine oder Christian Thielemann kennen.

Mitsamt seiner jahrzehntelangen Erfahrung wird Sreten Krstic das Sinfonieorchester Liechtenstein bei diesem Projekt begleiten und vorantreiben. Ermöglicht wird diese Zusammenarbeit mit Gast-Konzertmeistern und -stimmführern durch die Unterstützung der HILTI Foundation.

Wir sind schon sehr gespannt auf seinen Input, wenn ab Sonntag die Proben beginnen.

© wildundleise.de

1. Apr 2019

Geschäftsbericht 2018

Im Bericht finden Sie alle Informationen zum Jahr 2018.

15. Mrz 2019

Aus aktuellem Anlass

In der Abstimmung über den Liechtenstein-Song im 300-Jahr-Jubiläum hat die Auswertung der Stimmen eine Siegerin hervorgebracht. Mit 41% der Stimmabgaben landete „Weder Dahaam – Rääs feat. SOL“ auf Platz zwei. Nach einem spannenden Finale gratulieren wir der Gewinnerin Rahel Oehri-Malin zu ihrem Erfolg mit dem Song „Do khör i hi“ und bedanken uns bei allen Teilnehmern des Publikumsvotings!

Unterdessen freut sich das Sinfonieorchester Liechtenstein über eine (weitere) Auszeichnung eines seiner Mitglieder. Unter rund 200 Nachwuchsmusikern kürte die Jury des Deutschen Musikwettbewerbs SOL-Cellist Sebastian Fritsch zum Preisträger 2019. Herzlichen Glückwunsch Sebastian!

Grossen Anklang fand zudem das am vergangenen Sonntag im ausverkauften Rathaussaal Vaduz stattgefundene Konzert der „ERLEBE SOL“-Reihe. Josef Gabriel Rheinbergers Klavierquartett und Franz Schuberts Forellenquintett eigneten sich hervorragend dafür, die lebhaft-beschwingte Stimmung der Musizierenden in Windeseile auf das Publikum der Matinee überspringen zu lassen.

Bild: © Andreas Domjanić

6. Mrz 2019

Jetzt voten für „Rääs feat. SOL“

Bei der Abstimmung um den Liechtenstein-Song im 300-Jahr-Jubiläum haben uns Ihre Stimmen ins Finale gebracht!

Allen bisherigen Wählerinnen und Wählern ein herzliches Dankeschön!

Doch nach dem Voting ist bekanntermassen vor dem Voting. Nach dem Einzug ins Finale heisst es nun ein letztes Mal abstimmen – es liegt also ganz in Ihrer Hand.

Schenken Sie uns erneut Ihre Stimme!

Wie Sie uns helfen können: 

Bis zum 15. März 2019 gelangen Sie über diesen Link …

https://www.300.li/projekte-termine/staatsfeiertag-300/liechtenstein-song-1/song-voting/form_success

… direkt zur Abstimmung. 

Dort setzen Sie bitte das Kreuz bei „Weder Dahaam“ – Rääs feat. SOL, hinterlassen ihre Daten (Namen, Mailadresse, Telefon und Ort), erteilen Ihr Einverständnis für die Datenschutzrichtlinie und reichen mit nur einem Klick Ihre Wahl ein.

Sekunden später erhalten Sie ein Mail zur Verifizierung. Bitte bestätigen Sie diese Nachricht mit dem darin enthaltenen Link.

Achtung: Ihre Stimme zählt erst, wenn Sie das Mail bestätigt haben!

PS: Wir gratulieren allen Halbfinalisten, die mit uns - musikalisch - um den Einzug ins Finale gekämpft haben, zu ihren gelungenen Beiträgen!

18. Feb 2019

Eine neue Ära und Ausblick auf 3. VADUZ CLASSIC

Die neun Aufführungen des „Bettelstudent“ von Karl Millöcker bei der Operettenbühne in Vaduz können mit jeweils nahezu ausverkauftem Vaduzer-Saal, stürmischem Applaus und entsprechenden Kritiken in der regionalen Presse als Erfolg verzeichnet werden. Dank der Unterstützung durch die HILTI Foundation führten erstmals unter der musikalischen Gesamtleitung von Dirigent William Maxfield zwei Konzertmeisterinnen der Wiener Volksoper das SOL an. Damit begann eine neue Ära für das SOL. Nicht minder beachtlich verliefen die beiden ausverkauften Konzerte der ABO-Sinfoniekonzertreihe „SOL im SAL“ am 29. und 30. Januar. Die in Liechtenstein geborene Künstlerin Sara Domjanić überzeugte hierbei als Solistin beim zweiten Violinkonzert von Sergei Prokofjew und erntete stehende Ovationen. Mit Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler und Parlamentspräsident Albert Frick erwiesen uns zudem zwei hochrangige Landesvertreter mit ihrer Anwesenheit die Ehre. Im Zeichen von „300 Jahre Liechtenstein“ kam es bei ebendiesen „SOL im SAL“-Konzerten zu einer Aufzeichnung des sinfonischen Tongemäldes „Wallenstein“ von Josef Rheinberger durch das Label ARS Produktion. Das Resultat in Form einer Super Audio Compact Disc (SA-CD) ist als musikalischer Beitrag des SOL, sozusagen als hörbares und dauerhaftes Präsent anlässlich des bedeutsamen Jubiläums des Fürstentums zu verstehen und soll u.a. als Geschenk für Staatsgäste Verwendung finden.

Im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz am 18. Februar 2019 stellten die Verantwortlichen das Programm für das Festival VADUZ CLASSIC vor. Dabei kommt dem SOL, Mitbesitzer des Festivals, auch in diesem Jahr eine gewichtige Rolle zu. Die Programmpunkte mit Beteiligung des SOL sind ab sofort im Veranstaltungskalender unserer Webseite einsehbar. Der vollständige Vorführungsplan steht samt weitergehender Informationen zu Festival und Künstler/-innen auf der Homepage www.vaduzclassic.li zur Verfügung. Facetten- und ereignisreiche Wochen und Monate stehen also bevor. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auf diesem Weg auch künftig begleiten würden!

Bild: © Andreas Domjanić

1. Feb 2019

Ereignisreicher Jahresauftakt für das SOL

Kaum sind die ersten Wochen des neuen Jahres vergangen, sorgt das Sinfonieorchester Liechtenstein und seine Musiker/-innen mit vielseitigen musikalischen Engagements im Land und der Region für erfreuliche Schlagzeilen …

Anlässlich des 300-Jahr-Jubiläums hat Liechtenstein Marketing einen Wettbewerb ausgeschrieben, um denLiechtenstein-Song zu finden. Aus fast 30 eingereichten Vorschlägen hat es der, mit der Balzner Mundart-Band Rääs aufgenommener Song „Weder Dahaam“bis ins Halbfinale geschafft. Noch bis zum 27. Februar läuft die Publikumsabstimmung über den Einzug ins Finale. Dabei setzen wir auf die Unterstützung unseres erweiterten Freundeskreises! Hier geht’s direkt zur Abstimmung. 

Bei der Bekanntgabe der International Classical Music Awards (ICMA) kürte die internationale Jury unseren Solofagottisten Matko Smolčić zum „Young Artist of the Year“. Auch die audiophilen Aufnahmeexperten von ARS Produktion konnten sich über einen ICMA-Preis als „Label of the Year“ freuen. Für wahre Begeisterung sorgten darüber hinaus die Solist/-innen beim SOL und weitere Musiker/-innen. Der meistausgezeichnete Pianist des Jahres 2018, Dmytro Choni – unter anderem Gewinner des weltberühmten „XIX Paloma O’Shea Santander International Piano Competition“ in Spanien – gewann am 20. Januar den Bösendorfer Wettbewerb in den USA. Zu hören ist er in dieser Saison beim 2. ABO-Kammermusikkonzert „ERLEBE SOL“ am 10. März um 11 Uhr im Rathaussaal Vaduz als Partner u.a. beim Klavierquartett von Josef Rheinberger. Der Cellist des SOL Sebastian Fritsch siegte beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin und die erst 13-jährige Violinistin Clara Shen gab das Eröffnungskonzert des Weltwirtschaftsforums 2019 in Davos. Sie wird beim Freundeskreis-Konzert am 24. September um 20 Uhr im SAL in Schaan mit dem dritten Violinkonzert von Camille Saint-Saëns zu erleben sein.

Zu diesen grossartigen Erfolgen gratulieren wir Dmytro, Sebastian und Clara recht herzlich!

Bild: © Andreas Domjanić

27. Jan 2019

1. ERLEBE SOL auf 26.05. verschoben !!!

Aufgrund einer Verletzung wird das 1. ABO-KAMMERMUSIKKONZERT „ERLEBE SOL“ – der ursprüngliche Termin wäre am Sonntag, den 3. Februar 2019 um 11:00 Uhr gewesen – auf Sonntag, den 26. Mai 2019 um 11:00 Uhr im Rathaussaal Vaduz verschoben. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Bei Fragen melden Sie sich bitte unter 00423 262 63 51.

31. Dez 2018

Zum Finale der Jubiläumssaison

Nach einem musikalischen und abwechslungsreichen Sommer folgte für das Sinfonieorchester Liechtenstein ein ebenso beschwingter Herbst und Abschluss seiner 30. Saison.

Der Monat September stand unter einem besonderen Stern, denn immerhin wurde im September des Jahres 1988 das noch unter dem Namen bekannte „Liechtensteinische Kammerorchester“ gegründet. Ganz im Sinne dessen und seiner einstmaligen Besetzung trat das SOL ebenfalls in kammermusikalischer Besetzung auf.

Hierbei feierte der erste fünfsaitige Kontrabass des SOL Premiere, der aufgrund der grosszügigen und breit gefächerten Unterstützung von Seiten der HILTI Foundation bereits bei diesem Konzert eingesetzt werden konnte. Unter der musikalischen Leitung von William Maxfield, dem Vertreter des Freundeskreises im Stiftungsrats des SOL, wurden hier kammermusikalische Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven, mitsamt einer Solistin von der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, Geigerin Fabiola Tedesco, dem Publikum serviert.

Die kammermusikalische ABO-Reihe „ERLEBE SOL“ blieb sich auch bei seinem dritten Konzert treu, denn in der Jubiläumssaison widmete man sich hierin den Orchester atypischen Instrumenten. Mit dem Ardemus Saxophone Quartet kam ein internationales Ensemble nach Vaduz, denn mit der bunten Vielfalt aus Jenita Veurink (Niederlande), Yo-yo Su (Australien), Lovro Merčep (Kroatien) und Lisa Wyss (Schweiz) war eine facettenreiche Matinée mit unterschiedlichen musikalischen Einflüssen vorprogrammiert.

Den sinfonischen Abschluss bildeten die Zwillingsschwestern Ferhan und Ferzan Önder als Solistinnen des Konzerts für zwei Klaviere von Wolfgang Amadeus Mozart. Spätestens mit ihrer Zugabe, einer zeitgenössischen Bearbeitung des „Libertango“ von Ástor Piazzolla überzeugten sie das heimische Publikum und entlockten ihnen am zweiten Abend selbst stehende Ovationen! Traditionell wurde beim 3. ABO „SOL im SAL“ die kommende und nun 31. Spielzeit vorgestellt, die sich in jedem Konzert mindestens mit einem Bezug auf Liechtenstein, das in 2019 sein 300-Jahr-Jubiläum begeht, widmet – seien es liechtensteinische Künstler/-innen, hier ansässige Dirigenten, einheimische Komponisten oder Werke, die die Landeshymne raffiniert verarbeitet haben.

Unter der Leitung des bereits beim SOL bekannten und geschätzten Maestros Yaron Traub kehrte der Dirigent des Eröffnungskonzerts des ersten Festivals VADUZ CLASSIC mit dem damaligen Solisten David Garrett an das Pult des SOL zurück. Mit erneut einer Ouvertüre von Ludwig van Beethoven, dieses Mal „Coriolan“, wurde die Reihe der Beethoven’schen Vorspiele fortgeführt. Ebenso nimmt man sich vor, bis einschliesslich im grossen Jubiläumsjahr anlässlich Beethovens 250. Geburtstages in 2020 alle seine Sinfonie aufgeführt zu haben. Mit der Siebten, aufgeführt in der Saison 2016, der Fünften (seine „Schicksalssinfonie“) bei der Eröffnung des Festivals VADUZ CLASSIC in 2017 und nun seiner Dritten (unter dem Beinamen „Eroica“ bekannt) wurde diese Herausforderung bereits angegangen.

Doch mit dem letzten Akkord der Eroica sollte das sinfonische Jahr noch nicht endgültig verklungen sein, denn eine neue Herausforderung stand dem SOL bevor. Die Musiker der Pop-Gruppierung „Rääs“ aus Liechtenstein wünschten sich für ihren Song „Weder Dahaam“ die musikalische Untermalung von Seiten der Saiten- und Blasinstrumente des SOL. Daher nahm man noch im Anschluss an das letzte Sinfoniekonzert im SAL auf, sodass dieser Song bis Mitte Dezember in das Rennen um den offiziellen Liechtenstein-Song „300 Jahre Liechtenstein“ geschickt wurde. Bis Ende Februar 2019 kann nach einer Vorauswahl per Voting darüber abgestimmt werden.

Nach dieser Produktion verabschiedete sich Konzertmeister Szilárd Szigeti, der seit dem Jahr 2015 projektweise und in den Saisonen 2017 und 2018 gar alle Konzerte in dieser Position gespielt hat. Für seine Funktion als Konzertmeister, seine Verantwortung und die zusätzlichen Stunden der (Vor-)Arbeit bedanken wir uns recht herzlich! Für das schon bald anstehende 1. ABO-SINFONIEKONZERT „SOL im SAL“ und das Gastspiel innerhalb der VADUZER WELTKLASSIK-Konzertreihe im TaK im April 2019 konnte der im SOL als Solist bekannte Marc Bouchkov als gastierender Konzertmeister und Mentor für das Geigenregister gewonnen werden.

Kammermusikalisch und besinnlich fand die Saison mit dem 4. ABO-KAMMERMUSIKKONZERT „ERLEBE SOL“ ihr Ende, welches durch ein barockes Trio, angeführt durch die niederländische Blockflötistin Lucie Horsch, gestaltet wurde. Zusammen mit dem Barockcellisten Bruno Hurtado Gosalvez und Cembalist Maximilian Volbers bereiteten sie mit italienischer, niederländischer und deutscher Barockmusik einen würdigen Abschluss der Jubiläumssaison.

Zu guter Letzt gratulieren wir noch unserem Solofagottisten Matko Smolčić zum gewonnenen Probespiel in selber Position bei den Zagreber Philharmonikern. Er wird dem SOL jedoch erhalten bleiben, worüber wir uns sehr freuen!

Nun bleibt nur noch übrig, sich bei Ihnen, liebe Leser/-innen, Konzertbesucher/-innen, Abonnenten und Unterstützer/-innen des SOL für das Jahr 2018 zu danken und voller Erwartung und Spannung in die neue Spielzeit zu blicken.

Einen behutsamen Übergang ins 2019 wünscht Ihnen Ihr Sinfonieorchester Liechtenstein.

© Laura Pavlin

23. Nov 2018

Konzertsaison 2019

20. Nov 2018

Der ABO-Vorverkauf für die Konzertsaison 2019 beginnt am 20. November 2018

Der ABO-Vorverkauf für die Konzertsaison 2019 beginnt am 20. November 2018 und dauert bis 10. Dezember 2018. Das ABO ist mit der beiliegenden Antwortkarte per PostFax unter +423 262 63 54Telefon unter +423 262 63 51 oder per E-Mail unter info@sinfonieorchester.li zu bestellen.

Preis für die gesamte ABO-REIHE „SOL im SAL“ 
Am Dienstagabend um 20:00 UHR (ABO A)
oder
Am Mittwochabend um 19:00 UHR (ABO B)
(alle 3 Sinfoniekonzerte)
Regulärer Preis: CHF 120,- • Ermässigter Preis: CHF 60,-
bis 10.12.2018

Preis für gesamte ABO-REIHE „ERLEBE SOL“
(alle 4 Kammermusikkonzerte)
Regulärer Preis: CHF 100,- • Ermässigter Preis: CHF 50,-
bis 10.12.2018 

Sie sparen 20 % gegenüber dem Kauf von Einzeltickets.

Ermässigung: AHV/IV Rentner, Schüler und Studenten bis 25 Jahre erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises die ermässigten Preise. • Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

* Die Abonnements werden im Dezember 2018 per Post zugesandt. Bestellte Abos verlängern sich nach Ablauf automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie bis zum letzten Konzert der Saison nicht gekündigt worden.

PDF
ABO-Karte_2019_fuer_Homepage.pdf
31. Aug 2018

Rückblick eines musikalischen Sommers

Auftritte beim 2. Festival VADUZ CLASSIC krönen intensiven Musiksommer für das SOL

Für das Sinfonieorchester Liechtenstein neigt sich ein sehr ereignisreicher Sommer dem Ende entgegen. Intensive Orchesterproben für die Werdenberger Schloss-Festspiele begleiteten unsere Musiker/-innen ab Ende Juli. Vor zauberhafter Kulisse am Werdenberger See folgten wenig später zehn ausverkaufte Vorstellungen der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi, für die unsere Künstler/-innen den lautstarken Applaus des Publikums ernteten. Nach einer nur kurzen Verschnaufpause ging es dann in die zweite Ausgabe des Festivals VADUZ CLASSIC, das in diesem Jahr unter dem Motto „Liechtenstein singt“ stattfinden sollte.

Dort traf das Sinfonieorchester Liechtenstein dann auf alte Bekannte, wie beispielsweise den britischen Dirigenten Kevin Griffiths, der schon beim Premierenfestival im Jahr zuvor das „Liechtenstein spielt“-Konzert dirigiert hat und dessen Wirken nun mit „Liechtenstein singt“ eine Fortsetzung fand. Und so war das Sinfonieorchester Liechtenstein zusammen mit dem Orchester Liechtenstein-Werdenberg, den Schüler/-innen der Liechtensteinischen Musikschule, den Stipendiaten/-innen der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und den Sänger/-innen verschiedener Chöre aus der Region im Vaduzer Saal zu hören, in dem sich das begeisterte Publikum angesichts zahlreicher musikalischer Höhepunkte und einiger humorvoller Einlagen Kevin Griffiths kaum mehr auf den Stühlen halten konnte. Dass das Konzert aufgrund der Witterungsbedingungen in den Vaduzer Saal verlegt wurde, tat der Sache sichtlich und hörbar keinen Abbruch! Der Dirigent mit Unterhalterqualitäten wurde kurzerhand – und ohne vorher informiert worden zu sein – nach einer Fortsetzung seines Engagements beim nächstjährigen Festival VADUZ CLASSIC„Liechtenstein tanzt“ gefragt.

Erneut in Erscheinung trat das Sinfonieorchester Liechtenstein dann beim krönenden Open-Air-Konzert mit Rolando Villazón und Louise Alder, wo dem Publikum unter der Leitung von Guerassim Voronkov einige der schönsten Opern- und Operettenwerke, Arien, Musicals und Lieder dargeboten wurden. Mit internationalen Grössen wie Rolando Villazón, Louise Alder, Cecilia Bartoli, Denis Matsuev, Valery Gergiev, Guerassim Voronkov und dem Mariinsky Orchester konnte man eindrücklich anknüpfen an die Weltstarreihe im Vorjahr. Das Sinfonieorchester Liechtenstein freut sich, zur erfolgreichen Durchführung dieses für Liechtenstein bedeutsamen Ereignisses beigetragen zu haben.

21. Jun 2018

Neuigkeiten im SOL

Auch wenn es um das Sinfonieorchester Liechtenstein vermeintlich in den letzten Wochen ruhig geworden sei, laufen doch die Vorbereitungen in vollem Gange.

Neben den bevorstehenden Produktionen wie den Werdenberger Schloss-Festspielen vom 2. bis 18. August folgt denen gleich die zweite Ausgabe des Festivals VADUZ CLASSIC. Bei insgesamt 10 Vorstellungen der romantischen italienischen Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi am Werdenberger See wurde bereits im Mai die Bühnenmusik von neun Musikerinnen und Musikern des SOL dafür im Tonstudio aufgenommen.

Welche Konzerte mit dem SOL und auch sonst noch am Festival VADUZ CLASSIC vom 23. bis 26. August ein absolutes Muss sind, können Sie in unserem Beitrag „SOL bei VADUZ CLASSIC wieder dabei“ vom 26. März detailliert nachlesen, oder direkt auf www.vaduzclassic.li.

Doch der Blick hinter den Kulissen richtet sich neben dem Programm im Sommer auch auf die Zukunft des SOL. Mit den nächsten drei Saisonen soll ein neues Konzept eingeführt und ein noch höherer Qualitätssprung erreicht werden. Nur so viel sei gesagt, bei unseren zwei Konzertabenden im November anlässlich der 3. ABO-SINFONIEKONZERTE „SOL im SAL“ am 20. und 21. November, und beim 4. ABO-KAMMERMUSIKKONZERT „ERLEBE SOL“ am 2. Dezember rücken wir mit der Sprache heraus, und präsentieren Ihnen, was Sie in den nächsten drei Spielzeiten erwarten wird.

Dank der grosszügigen Unterstützung der Hilti Familienstiftung können wir fortan unser Instrumentarium erneuern. Den Anfang damit macht unser erster 5-saitiger Kontrabass, der bereits bei uns eingetroffen ist, und in einer der kommenden Produktionen im SOL eingeweiht wird. Zwei weitere Kontrabässe werden diesem folgen, sowie ein neuer Satz an Pauken – all das bis zum Jahr 2020.

Von Seiten unserer Orchestermusiker/-innen gibt es aus den letzten Wochen und Monaten ebenfalls einiges zu berichten.

Wenn auch verspätet, möchten wir unserem Solooboisten Adrian Buzac zu seinem 10. Jubiläumsjahr als Professor am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch nachträglich und herzlich gratulieren.

Die junge Bratschistin Ganna Lysenko, die eine gern gesehene Musikerin bei uns im Orchester ist, hat eine Akademie von zwei Jahren im Orchester der Staatskapelle in Berlin unter Leitung ihres Chefdirigenten Daniel Barenboim gewonnen. Zuletzt war sie in derselben Position beim Tonhalle-Orchester Zürich unterwegs. Ausserdem wurde sie unter etlichen Bewerber/-innen zum renommierten ARD-Musikwettbewerb in München in diesem September zugelassen, wofür wir ihr alles Gute und viel Erfolg wünschen!

Der junge Moritz Huemer aus Mauren hat kürzlich die Aufnahmeprüfung zum Musikstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bestanden und wurde in die Klasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar aufgenommen. Diesen durfte er bereits bei einer Intensiv-Woche an der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein kennenlernen.

Erstmals war er als zweiter Hornist beim diesjährigen Chorseminar Liechtenstein zu hören, und nun hat er ebenfalls die Aufnahmeprüfung an der Zürcher Hochschule der Künste bestanden und wird dort ab Oktober bei Mischa Greull ausgebildet – herzliche Gratulation an Maurus Schaffner!

Am Sonntag, den 15. April, wurde während des Gastspiels beim TAK in derer Konzertreihe „Vaduzer Weltklassik“ ein Probespiel im Fach Violine ausgetragen. Ab der neuen Konzertsaison dürfen wir uns über die Japanerin Miki Iwaki in den eigenen Reihen freuen, die bei diesem Probespiel überzeugen konnte.

Zuletzt war sie beim 2. ABO-KAMMERMUSIKKONZERT „ERLEBE SOL“ am 4. März in einem Streichquartett zusammen mit dem Gitarristen Petrit Çeku zu hören – Sara Domjanić. Gleich danach ging es für sie zum innovativen Festival :alpenarte nach Schwarzenberg/Vorarlberg, anschliessend folgten Auftritte beim Festival „Stars & Rising Stars“ in München, in Washington, in St. Petersburg mit Maestro Valery Gergiev im Publikum und als Solistin mit dem kroatischen Rundfunk-Sinfonieorchester in Čakovec, Kroatien.

Erst kürzlich war Sara Domjanić in einem Rezitalabend mit dem Pianisten Nuron Mukumi im Kursaal in Bad Cannstatt zu hören. In einer neuen Funktion ist sie vom 11. bis 13. August als künstlerische Leiterin des kürzlich ins Leben gerufenen Festivals Olive Classic auf der Insel Pag in Kroatien zu erleben.

In diesem Sinne kann es gerne weitergehen, und wir schauen gespannt im August nach Werdenberg und Vaduz.

© DraDoVision Est.

14. Mai 2018

ABO 2 im Zeichen der Musikvermittlung

In musikalischer Mission unterwegs waren in der Woche für die Vorbereitungen auf die 2. ABO-SINFONIEKONZERTE „SOL im SAL“ die Musiker/-innen des Sinfonieorchesters Liechtenstein SOL. Hier standen Besuche an der Primarschule Schaan, dem Liechtensteinischen Gymnasium und an der Universität Liechtenstein auf dem Programm.

Für die erste Visitation am Montagmorgen im Liechtensteinischen Gymnasium konnte man die beiden Solisten, Geigerin Veronika Eberle und Bratschist Nils Mönkemeyer, gewinnen. Vor zwei Schulklassen mit musikalischem Schwerpunkt erzählten die beiden Künstler aus ihrem Alltag und erklärten ihr „Doppelkonzert“, die Sinfonia concertante von Wolfgang Amadeus Mozart, anhand von mehreren Tonbeispielen. Auch stellten sie sich der Herausforderung, als die Frage im Publikum aufkam, ob sie ebenso gut miteinander musizieren könnten, wenn sie sich nicht sehen würden. Daraufhin positionierten sie sich vor und hinter einem Roll-Up, und meisterten nichtsdestotrotz ihre Aufgabe!

Am Dienstagmorgen führte es fünf Musiker/-innen des SOL in die „ausverkaufte“ Aula der Primarschule Schaan – dort wartete die halbe Schule mit zirka 200 Kindern und ihren Lehrern auf die Vorstellung. Da die Konzerte für zwei Solisten von Wolfgang Amadeus Mozart in dieser Jubiläumssaison des SOL programmatisch im Vordergrund stehen, stellten sich vor Ort die beiden Querflötistinnen, Gabriele Ellensohn-Gruber und Eva-Nina Kozmus, auf ihren Instrumenten mit Duetten von Mozart vor. Ebenso gab es Duette des Meisters der Wiener Klassik von den beiden Oboisten des SOL, Adrian Buzac und Víctor Marín Román, zu hören. Letzterer hat sich neben seinem Dasein als treuer zweiter Oboist auch als versierter Englischhorn-Spieler etabliert, das er mit einem berühmten Solo bewies. Zu guter Letzt zeigte Hornist Marcel Üstün die unterschiedlichen Facetten seines Instruments anhand von Fanfaren, Kantilenen wie aus der bevorstehenden vierten Sinfonie von Robert Schumann und eingängigen Beispielen der Filmmusik auf. Schlussendlich sollten die Musiker/-innen gar nicht mehr aufhören zu spielen und wurden mit „Zugabe“-Chören verabschiedet.

Zielgruppengerecht zugeschnitten auf die studentischen Hörer/-innen, stand am Mittwochmorgen des zweiten Konzerttages die Heranführung an das aktuelle Programm der Konzertreihe im Mittelpunkt. Durch die Veranstaltung führten erneut Musiker-Duos, bestehend aus Isidora Timotijević (Viola) und Marin Maras (Violine), erneut Adrian Buzac und Víctor Marín Román an den Oboen und Alberto Ferrés Torres und Michele Francesco Marrini am Violoncello. Explizit bereiteten sie die Akademiker/-innen von morgen mit Schlüsselpassagen der Beethoven-, Mozart- und Schumann-Werke auf das abendliche Konzert vor. Mit dem Gemeinschaftsprojekt der Universität Liechtenstein und des Sinfonieorchesters Liechtenstein soll das Interesse an klassischer Musik geweckt und der Dialog zwischen Kunstinteressierten und Kunstschaffenden weiter ausgebaut werden.

Zusätzlich dazu fanden erneut jugendliche Konzertbesucher/-innen aus Süddeutschland und Vorarlberg den Weg in den Konzertsaal, dass über den Cellisten des SOL, Markus Schmitz, organisiert wurde. Zum zweiten Konzertabend waren selbst alle Teilnehmer/-innen der Schulbesuche eingeladen und folgten auch dieser, sodass bei der Soirée am Mittwoch ein neuer Besucherrekord verzeichnet werden konnte. An dieser Stelle sei den beiden Solisten und allen Musiker/-innen des SOL gedankt, die hierbei mitgewirkt haben!

20. Apr 2018

Stehende Ovationen, die Dritte

Dass in dieser Jubiläumssaison bei allen drei ABO-SINFONIEKONZERTEN „SOL im SAL“ und beim kürzlich vergangenen TAK – Vaduzer Weltklassik-Konzert sich jeweils zwei Solist/-innen zwischen Konzertmeister und Dirigenten positionieren, sollte sich herumgesprochen haben, denn immerhin lässt es sich am besten gemeinsam musizieren und zelebrieren.

Doch mit den beiden Solisten im Vaduzer Saal kehrten gleich zwei dem Liechtensteinischen Publikum bekannte Gesichter zurück. Marc Bouchkov, zuletzt im vergangenen August beim Festival VADUZ CLASSIC zu hören, ist auch den Musiker/-innen des SOL in bester Erinnerung geblieben. Im November 2015 trat er solistisch mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms auf, um sich anschliessend als elfte Violine I bei Johannes Brahms’ vierter Sinfonie unter das Orchester zu mischen.

Der gebürtige Bregenzer Kian Soltani ist dem hiesigen Publikum nicht erst seit Mai 2015 bekannt, wo er Antonin Dvoraks Konzert für Violoncello und Orchester interpretierte, sondern auch durch die Aktivitäten und Konzerte der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, von der er seit deren erstem Spatenstich begleitet und gefördert wurde.

Seit drei Jahren wird nun auch das SOL einmal pro Saison auf Einladung des Theaters am Kirchplatz auf die Bühne des Vaduzer Saals gebeten. Mit jeweils zwei symphonischen Ouvertüren leitete das SOL die beiden Konzerthälften ein, bevor zuerst noch allein Marc Bouchkov das Violinkonzert von Jean Sibelius vortrug. Mehr Bouchkov gab es dann nach der Pause als Abschluss mit dem Doppelkonzert von Johannes Brahms an der Seite seines guten Musikerfreundes Kian Soltani.

Bereits im Januar und März war das Publikum bei der eigenen ABO-Kammermusikreihe „ERLEBE SOL“ von den Künstler/-innen angetan und zeigte seine Euphorie mit stehenden Ovationen. Auch Kian Soltani und Marc Bouchkov wurde diese Ehre nach ihrer vom Publikum geforderten Zugabe, der Passacaglia frei nach Georg Friedrich Händel von Johan Halvorsen, zuteil.

Wir danken den beiden Solisten für ihre erfrischende und inspirierende Rückkehr zum Sinfonieorchester Liechtenstein – gerne wieder!

26. Mrz 2018

SOL bei VADUZ CLASSIC wieder dabei

Nach der ersten erfolgreichen Auflage des Festivals VADUZ CLASSIC darf sich das Sinfonieorchester Liechtenstein auch in diesem Sommer wieder über erstrebenswerte Aufgaben am Festival freuen. 

Nachdem im Premierenjahr der Fokus auf dem Instrumentalspiel lag, mit Sternen der Klassikliga wie David Garrett und Anne-Sophie Mutter, wird nun die Richtung für dieses Jahr auf den Gesang umgeleitet; mit der Prämisse, die bereits alpin gelegene Messlatte noch zu überbieten.

Eine Fortsetzung des grossen Liechtensteinischen Orchesters kommt auch wieder zur Aufführung. Zuletzt rundete das Abschlusskonzert „Liechtenstein spielt“ die Erstausgabe ab. Doch nachdem der Gesang dieses Jahr im Vordergrund steht, gesellt sich zum Zusammenschluss aus dem Sinfonieorchester Liechtenstein, Mitgliedern des Orchesters Liechtenstein-Werdenberg, den besten Musikschüler/-innen der Liechtensteinischen Musikschule und dem ENSEMBLE ESPERANZA der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein nun auch ein grosser Liechtensteinischer Chor mit Sänger/-innen aus dem Land und der Region.

Dieses musikalisch zu leiten, ist keine leichte Aufgabe, doch nach dem Motto „Was lange währt, wird ...“ sogar noch besser. Mit dem bereits von VADUZ CLASSIC bekannten Dirigenten Kevin Griffiths wissen wir die Fusion aus instrumental und vokal, professionellen und ambitionierten Musiker/-innen, jung und alt, und regional und international in besten Händen. Das Ganze geht am Samstag, den 25. August, um 20:00 Uhr Open Air mit klassischen Ohrwürmern wie dem „O Fortuna“ aus dem Oratorium „Carmina Burana“ von Carl Orff oder dem „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar auf dem Parkhaus Marktplatz in Vaduz über die Bühne.

Den Abschluss des Festivals darf erneut das Sinfonieorchester Liechtenstein übernehmen, und das mit namhaften Verpflichtungen. Diese sind die Sopranistin Louise Alder und der Star-Tenor Rolando Villazón, die gemeinsam unter der Leitung des Dirigenten Guerassim Voronkov durch eine Soirée der eingängigsten Arien führen. Bei diesem Programm dürfte für jeden Liebhaber des Gesanges etwas dabei sein – von Belcanto- und Popularnummern aus Italien über deutschsprachige Operettenarien bis hin zu mexikanischen und amerikanischen Musicalhits. Zwischen den einzelnen Arien und Duetten dürfen sich die beiden Sänger etwas regenerieren, um dem Sinfonieorchester Liechtenstein alleinige musikalische Intermezzi zu ermöglichen. Zu hören gibt es das Finale am Sonntag, den 26. August, um 20:00 Uhr ebenfalls Open Air auf dem Parkhaus Marktplatz in Vaduz. 

Weitere Informationen zum Kartenverkauf und zum Programm findet man in unserem Konzertkalender oder auf: www.vaduzclassic.li .

22. Mrz 2018

Ehrenvolle Auszeichnung für Drazen Domjanic

Eine ganz besondere Ehre wurde Drazen Domjanic, seines Zeichens Geschäftsführer und Intendant des Sinfonieorchesters Liechtenstein, mit der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für die Verdienste der Republik Österreich am Mittwoch, den 21. März zuteil. Im Kulturhaus Rössle in Mauren und im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur überreichte Botschafterin Dr. Maria Rotheiser-Scotti den Orden an Drazen Domjanic als Auszeichnung für seine Verdienste im kulturellen Bereich und der Musikförderung in der Region. Für feierlich musikalische Untermalung des Festaktes sorgte die 13-jährige Violinistin und Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein Clara Shen. Herzliche Gratulation zu dieser Auszeichnung wünschen die Musiker/-innen und der Stiftungsrat des Sinfonieorchesters Liechtenstein. 

14. Mrz 2018

Geschäftsbericht 2017

Im Bericht finden Sie alle Informationen zum Jahr 2017.

1. Mrz 2018

Grosse Ehre und Aufgabe

Am 21. Februar wurde in der Ratsstube in Vaduz bekannt gegeben, dass das Sinfonieorchester Liechtenstein im Frühjahr 2021 die Gala der „International Classical Music Awards“ – kurz: ICMA, www.icma-info.com – musikalisch übernehmen darf.

Die ICMA wurden im Jahr 2010 von der Jury der früheren „MIDEM Classical Awards“ gegründet. Aus 14 verschiedenen Ländern Europas besteht die Jury aus Musikkritikern, die wiederum 17 Radiosender, Print- und Online-Magazine vertreten – darunter befindet sich auch das Musikmagazin „Musik und Theater“ aus der Schweiz.

Das Sinfonieorchester Liechtenstein wird hierbei die ehrenvolle Aufgabe erhalten, den Preisträgerinnen und Preisträgern eines International Classical Music Awards während ihrer Beiträge musikalische Rückendeckung zu geben, wofür sie ausgezeichnet wurden.

Für die Bekanntgabe und gemeinsame Unterzeichnung vor Ort kamen der Vaduzer Bürgermeister Ewald Ospelt, Dr. Ernst Walch, Stiftungsratspräsident des SOL, Remy Franck, Präsident der ICMA und Drazen Domjanic, Intendant des SOL, zusammen, um die Presse darüber zu informieren. Alle Berichte der heimischen und internationalen Nachrichtenblätter sind dazu in der Rubrik „Presse“ auf unserer Homepage zu finden.

Somit darf sich Vaduz und das Sinfonieorchester Liechtenstein nach Metropolen wie Leipzig (2017), Katowitz (2018) und Luzern (2019) in die Rolle eines Gastgebers einordnen, bevor in Sevilla (2020) der Staffelstab der ICMA nach Vaduz gereicht wird.

Für das Sinfonieorchester Liechtenstein, das sich in seiner 30. Jubiläumssaison befindet, ist das eine weitere erfreuliche und verantwortungsvolle Aufgabe.

Zu sehen v.l.n.r.: Drazen Domjanic, Intendant des SOL, Remy Franck, Präsident der ICMA, Dr. Ernst Walch, Stiftungsratspräsident des SOL, Ewald Ospelt, Bürgermeister der Gemeinde Vaduz

Foto: Andreas Domjanic

27. Jan 2018

Ein guter Start ins Jubiläum

Mit Beginn der 30. Saison des Sinfonieorchesters Liechtenstein geht es gleich positiv in den ereignisreichen Januar los. Noch vor dem neuen Jahr konnte anhand der Anmeldungen für ein Abonnement eine gute Bilanz gezogen werden – auch weiterhin steigt die Zahl der Abonnenten des Sinfonieorchesters Liechtenstein an.

Darüber darf sich als zuerst unser erster Künstler bei der kammermusikalischen Reihe „ERLEBE SOL“ Xavier de Maistre an der Harfe freuen. Sein Rezital am Sonntagvormittag, den 28. Januar, ist restlos verkauft. Hierfür werden so viele Besucherinnen und Besucher im Rathaussaal in Vaduz erwartet, wie noch nie zuvor!

Derweil laufen seit vergangenen Freitag die Proben für unser 1. ABO-SINFONIEKONZERT „SOL im SAL“, das seine jüngste Tradition auch in diesem Jahr weiterführt; nämlich den zusätzlichen ABO-Tag am Mittwochabend um 19:00 Uhr. Auch hier ist Harfenist Xavier de Maistre, zusammen mit der Querflötistin Magali Mosnier, im Einklang mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein zu erleben – sprich, Xavier de Maistre neben dem Doppelkonzert auch im Doppelpack. Den Einklang zwischen Orchester und Solisten übernimmt Chefdirigent Stefan Sanderling.

Doch am heutigen Samstag (27.01.) richten wir unseren Blick nach Balzers zur Premiere der Operette „Die lustige Witwe“, bei der das Sinfonieorchester Liechtenstein sich als musikalischer Partner erweist – hierfür wünschen wir allen Beteiligten erfolgreiche Aufführungen; immerhin ist es das 20 Jahr Jubiläum zwischen der Operettenbühne Balzers und dem Sinfonieorchester Liechtenstein.

23. Nov 2017

Konzertsaison 2018

14. Nov 2017

Der ABO-Vorverkauf für die Konzertsaison 2018 beginnt am 14. November 2017

Der ABO-Vorverkauf für die Konzertsaison 2018 beginnt am 14. November 2017 und dauert bis 19. Dezember 2017. Das ABO ist mit der beiliegenden Antwortkarte per PostFax unter +423 262 63 54 oder per Telefon unter +423 262 63 51 zu bestellen.

Preis für die gesamte ABO-REIHE „SOL im SAL“ 
Am Dienstagabend um 20:00 UHR (ABO A)
oder
Am Mittwochabend um 19:00 UHR (ABO B)
(alle 3 Sinfoniekonzerte)
Regulärer Preis: CHF 120,- • Ermässigter Preis: CHF 60,-
bis 19.12.2017

Preis für gesamte ABO-REIHE „ERLEBE SOL“
(alle 4 Kammermusikkonzerte)
Regulärer Preis: CHF 100,- • Ermässigter Preis: CHF 50,-
bis 19.12.2017 

Sie sparen 20 % gegenüber dem Kauf von Einzeltickets.

Ermässigung: AHV/IV Rentner, Schüler und Studenten bis 25 Jahre erhalten gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises die ermässigten Preise. • Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

* Die Abonnements werden im Dezember 2017 per Post zugesandt. Bestellte Abos verlängern sich nach Ablauf automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie bis zum letzten Konzert der Saison nicht gekündigt worden.

PDF
SOL_Konzertsaison_2018_-_Broschuere.pdf
PDF
Bestellscheine.pdf
12. Nov 2017

Ein neues Projekt für das SOL

Seit dem 10. November ist es offiziell, dass das Sinfonieorchester Liechtenstein bei den traditionsreichen und etablierten Werdenberger Schloss-Festspielen mit der neuen Produktion den Klangkörper stellen darf.

Mit der Premiere am 2. August 2018 der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi folgen bis zur Dernière am 18. August 2018 fast ein Dutzend an Vorstellungen. Die künstlerische Leitung teilen sich Kuno Bont und William Maxfield. Letzterer ist dem Sinfonieorchester Liechtenstein seit vielen Jahren als Dirigent der Operette Vaduz und des Chorseminars Liechtenstein vertraut – als musikalischer Leiter übernimmt William Maxfield auch für „La Traviata“. Den anderen Part der künstlerischen Führung übernimmt Regisseur Kuno Bont. Die Spielstätte wird hierfür auf den Werdenberger See in Buchs SG verlagert, sodass neben den herrlichen Melodien, die diese Oper auszeichnen, der Blick in die Natur und auf das Schloss Werdenberg garantiert sind – sprich, ein Schmaus für Augen und Ohren.

Somit stellt sich das Sinfonieorchester Liechtenstein auch der Königsdisziplin, der Oper, und bereichert seine neue Saison um ein weiteres Grossprojekt. Weitere Angaben zu allen Aufführungen finden Sie ab 1. Dezember 2017 auf der Homepage der Werdenberger Schloss-Festspiele – http://www.latraviata18.ch – sowie ab dem 14. November 2017 auf der Homepage des Sinfonieorchesters Liechtenstein – http://www.sinfonieorchester.li – und ab dem selben Tag in der neuen Jahresbroschüre der Spielzeit 2018.

1. Okt 2017

Mit neuen alten Instrumenten in Vaduz

Zur sonntäglichen Matinée lud die Kammermusik-Konzertreihe „ERLEBE SOL“ am 1. Oktober bereits zum dritten Mal in der Konzertsaison des Sinfonieorchesters Liechtenstein ein.

Dieser Einladung folgte neben dem Quartetto di Cremona ein junger Pianist der kommenden Superlative, der sich beim Liechtensteiner Publikum bereits durchgesetzt und beliebt gemacht hat. Robert Neumann, ein sechszehnjähriges Universaltalent und als Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein entdeckt und gefördert, bewies sich neben dem renommierten Streichquartett als ausserordentlich einfühlsamer Kammermusikpartner. Dabei war er der fünfte Musiker auf der Bühne, jedoch keineswegs das fünfte Rad am Wagen, denn durch sein nuanciertes Einfühlvermögen wusste er stets zu den richtigen Zeitpunkten sowohl virtuos sich einzubringen als auch dezent zu untermalen.

Nach dem Klavierquintett von Robert Schumann folgte eine Rarität der italienischen Romantik – ein Streichquartett von Giuseppe Verdi. Einleitende Worte fanden dazu der erste Geiger, Cristiano Gualco, und Bratschist, Simone Gramaglia.

Doch sie hatten dem Liechtensteiner Publikum noch eine brandneue Mitteilung zu verkünden. Stolz wie ein Spanier, oder wie sie als Italiener, präsentierten sie dem Publikum auf charmante Weise ihre neuen Instrumente. Vier Stradivari-Instrumente, die sich einst im Besitz des Teufelsgeigers Niccolò Paganini befanden, wurden ihnen dank der Nippon Foundation nun überreicht. Zuvor hielten diese Instrumente Streichquartette wie das Tokyo String Quartet bis zu ihrer Auflösung im Jahre 2012 oder das Hagen Quartett in ihren Händen, sodass bereits eine ehrwürdige Reise hinter ihnen liegt, die nun das Quartetto di Cremona weiterführen darf.

Morgen geht es für die kürzlich mit dem ECHO KLASSIK gekrönten Musiker weiter zum SOL-Gastspiel in das Theater Chur. Wir freuen uns solch ein prestigeträchtiges Streichquartett zusammen mit Robert Neumann präsentiert zu haben, und sagen: Bravo a tutti!

21. Sep 2017

Freundeskreis gewinnt neue Mitglieder

Das Konzert für den Freundeskreis am Dienstag, den 19. September, erwies sich als grosser Erfolg für das Sinfonieorchester Liechtenstein und für den Freundeskreis selbst. Neben den erfreulichen Leistungen der Künstlerinnen und Künstler am Konzertabend durfte der Freundeskreis seit dem Freundeskreiskonzert 2016 weitere 50 neue Mitglieder aufnehmen und willkommen heissen.

Das Konzert zeigte sich nach der sensationellen Premiere des Festivals VADUZ CLASSIC als ein weiterer Schritt nach vorne. Mit zwei Sängerinnen aus Vorarlberg und Liechtenstein – Isabel Pfefferkorn und Sarah Längle – und dem heimischen Pianisten Andreas Domjanic wurde allen Besucherinnen und Besuchern deutlich, dass die Förderung der klassischen Nachwuchselite hierzulande ihre Früchte trägt. Praktisch wie Magneten zogen die Solisten, zusammen mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein unter der Leitung des Chefdirigenten Stefan Sanderling, das Publikum geradezu an. Die ständig steigende Besucherzahl bei den ABO-Sinfoniekonzerten „SOL im SAL“ und bei den Freundeskreiskonzerten zeigt die Beliebtheit und die Etablierung des Sinfonieorchesters Liechtenstein im Fürstentum und in der Region. Schliesslich folgten der Einladung zum diesjährigen Freundeskreiskonzert über 400 Besucherinnen und Besucher.

Deshalb sagen der Freundeskreis und das Sinfonieorchester Liechtenstein für jegliche Zuwendung, Wertschätzung und Präsenz herzlich: Danke!

Obwohl die jazzigen Klänge des vergangenen Konzertes noch innerlich nachhallen, treffen sich bereits am Freitag, den 22. September, die Mitglieder des Freundeskreises zur alljährlichen Mitgliederversammlung, um den Jahresbericht und die Finanzen zu beschliessen.

17. Sep 2017

Junge Musikerinnen und Musiker bereichern das SOL

Seit mehreren Jahrzehnten hat sich der Intendant des Sinfonieorchesters Liechtenstein Drazen Domjanic nicht nur dem Ausbau der Kulturlandschaft im Fürstentum Liechtenstein und der umliegenden Region verschrieben, sondern auch der Förderung von jungen begabten Musikerinnen und Musikern. Seither setzte er den ersten Spatenstich zur Gründung der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein sowie deren Zusammenarbeit mit dem hiesigen Orchester.

Ein Gesicht hat dies spätestens seit der Gründung des ENSEMBLES ESPERANZA bekommen, das sich aus den besten Stipendiatinnen und Stipendiaten der heimischen Musikakademie in Nendeln zusammenstellt. Zu hören gab es dieses musikalische Zusammenspiel bereits beim diesjährigen TAK Vaduzer Weltklassik Konzert, Ende März. Dabei bildeten die Routiniers des Sinfonieorchesters Liechtenstein mit den international tätigen Esperanzas einen Klangkörper von mehr als 70 Musikerinnen und Musikern.

Unter ihnen befinden sich bekannte Gesichter aus der Region, die frühzeitig entdeckt und gefördert wurden, sodass sie im ENSEMBLE ESPERANZA oder im Sinfonieorchester Liechtenstein, oder gar in beiden, einen Stammplatz eingenommen haben, wie beispielsweise Moritz Huemer (FL), Karoline Wocher (AT), Gustav Wocher (AT), Sara Domjanic (FL), Marcel Üstün (AT/CH) oder Judith Tiefenthaler (FL/AT).

Zu hören gab es diesen musikalischen Schmelztiegel auch beim diesjährigen Abschlusskonzert von VADUZ CLASSIC Ende August, das mit fürstlichen Kanonenschüssen und Glockengeläut imposant über die Bühne ging.

In den Kreis des künstlerischen Nachwuchses im Sinfonieorchester Liechtenstein wurde am 15. September 2017 auch der junge Trompeter Jakob Lampert aus Vorarlberg berufen. Nach einem geglückten Probespiel wird er unter anderem am Anfang der kommenden Konzertsaison 2018 bei der Operette Balzers eingespannt – dazu gratulieren wir!

10. Sep 2017

Ja, ja, das ist Vaduz Classic

Sinfonieorchester Liechtenstein beweist sich als souveräner Klangkörper – ein Rückblick

 

VADUZ. Für die Premiere des neuen Hauptstadt-Festivals VADUZ CLASSIC erfreute man sich nicht nur der Solisten wie David Garrett und der mit Spannung erwarteten Überraschung, die sich als Anne-Sophie Mutter entpuppte, sondern auch der künstlerischen Unterstützung durch heimische Ensembles und Orchester.

Neben der breiten Palette an Konzertdarbietungen vom kammermusikalischen Duo-Abend über klassische Sinfoniekonzerte bis hin zum Musical zeigte sich das Wetter als abwechslungsreicher Co-Pilot, der den sowohl klassischen Konzertbesucher wie auch Musikerinnen und Musiker vor neue Aufgabe stellte. Bei wortwörtlich Wind und Wetter bewiesen sich jedoch das Sinfonieorchester Liechtenstein unter der Leitung des Gastdirigenten Yaron Traub beim Eröffnungskonzert als eingefleischte Musikanten par excellence. Der sehnlichst erwartete Publikumsmagnet David Garrett rundete den Abend vor mehr als 3'000 Zuschauern ab, darunter seine Durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein und Ihre Königliche Hoheit Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein, die der brillanten Darbietung von Peter I. Tschaikowskis Violinkonzert reichlich Applaus schenkten. Mit seiner virtuosen Zugabe, den Variationen über den „Karneval von Venedig“, funktionierte David Garrett das Sinfonieorchester Liechtenstein als ein musikalisches Ostinato um, und spielte sich mit Charme und Leichtigkeit in die Herzen aller.

Nach Tag eins bei VADUZ CLASSIC war die Messlatte hoch angelegt, doch das Galakonzert im Vaduzer Saal reihte sich als nächster Höhepunkt an den Vorabend. Chefdirigent Stefan Sanderling mit seinem Sinfonieorchester Liechtenstein liessen musikalisch ambitionierte Zahnärzte und Ärzte in den eigenen Reihen Platz nehmen, und formierten sich zu einem Weltorchester mit medizinischem Rang und musikalischem Klang. Werke von W.A. Mozart und A. Dvorak wurden vor vollem Haus aufgeboten, bevor die bis dato anonymisierte Überraschung die Bühne betrat – und wenn das keine war, Anne-Sophie Mutter. Zuerst interpretierte sie einfühlsam und gesanglich das wohl bekannteste „Air“ von J.S. Bach mit musikalischer Rückendeckung des ENSEMBLES ESPERANZA aus der Liechtensteinischen Talentschmiede der Internationalen Musikakademie in Nendeln. Danach sorgte sie mit ihrem langjährigen Pianisten Lambert Orkis für Feuer und Temperament auf der Bühne. Jedem Zuhörer war nach dem Schlussakkord anzuerkennen: Quelle surprise!

Der dritte Tag diente für die Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchesters Liechtenstein als eine Verschnaufpause vor dem in jedem Sinne grossen Abschlusskonzert. Dafür war nun der Laufsteg für die junge heranstrebende Generation frei – nach dem Motto: ein Tag von und für die Jugend. Stipendiaten der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein boten einen Abend der Kammermusik im Liechtensteinischen Landesmuseum dar, sowie das ENSEMBLE ESPERANZA mit Violinist Marc Bouchkov, der die vier Jahreszeiten von Astor Piazzolla im Schnelldurchlauf und mit argentinischem Timbre erklingen liess. Den Schlusspunkt bildete die Liechtenstein Musical Company (LMC) mit einem musikalischen Appetitanreger für ihre Neuproduktion „Daddy Cool“.

Unter dem Titel „Liechtenstein spielt“ versammelten sich am Sonntagvormittag rund einhundert Musikerinnen und Musiker auf der grossen Open-Air-Bühne. Mit dabei musizierten Amateure des Orchesters Liechtenstein-Werdenberg, beste Schülerinnen und Schüler der Liechtensteinischen Musikschule, Stipendiatinnen und Stipendiaten der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und das Sinfonieorchester Liechtenstein, und allesamt gekonnt geführt durch den jungen Dirigenten Kevin Griffiths. Das Programm bot dem Publikum einen Querschnitt der klassischen Musik, das selbst mit einbezogen wurde. Unter anderem ölte das Publikum seine Stimmen, als bei der Zugabe das Lied „Ja, ja, der Chianti-Wein“ kräftig mitgesungen wurde. Das bildete zugleich einen Übergang zur zweiten Auflage im August nächsten Jahres, wenn es dann bei VADUZ CLASSIC heisst „Liechtenstein singt“!

15. Nov 2016

Der ABO-Vorverkauf für die Konzertsaison 2017 beginnt am 25. November 2016

Der ABO-Vorverkauf für die Konzertsaison 2017 beginnt am 25. November 2016 und dauert bis 20. Dezember 2016. Das ABO ist mit der beiliegenden Antwortkarte per Post, Fax unter +423 262 63 54 oder per Telefon unter +423 262 63 51 zu bestellen.

Sie sparen 20 % gegenüber dem Kauf von Einzeltickets.

PDF
ABO_Bestellscheine.pdf
PDF
SOL_Jahresbroschuere.pdf
24. Mai 2016

Neue Aufgabe für das Sinfonieorchester Liechtenstein

Auf der heutigen Pressekonferenz wurde ein neues Festival für Vaduz vorgestellt. Das Festival Vaduz Classic findet im kommenden Jahr vom 24. bis 27. August statt und wird mit dem Star-Geiger David Garrett eröffnet. Unter der Leitung von Yaron Traub spielt Garrett zusammen mit dem SOL das Violinkonzert von Peter I. Tschaikowski.

Weitere Informationen finden Sie hier.

19. Mai 2016

Werner Gloor aus dem Stiftungsrat verabschiedet

Im Rahmen der gestrigen Sitzung des Stiftungsrates wurde das langährige und verdiente Mitglied Werner Gloor verabschiedet. Werner Gloor hat viele Jahre das Sinfonieorchester Liechtenstein mitgeprägt und einen grossen Anteil an der Entwicklung des Klangkörpers gehabt. Neu für ihn im Stifttungsrat ist als Vertreterin des Orchestervorstandes die Geigerin Rachel Wieser.

13. Jan 2016

SOL öffnet Generalproben fürs Publikum

Aufgrund der grossen Nachfrage für die Konzertreihe "SOL im SAL" in Schaan und den fast aussichtslosen Kartenwünschen vieler Musikliebhaber, hat sich das Management entschieden die Generalproben für das Publikum zu öffnen. Erleben Sie hautnah wie der neue Chefdirigent Stefan Sanderling den Werken den letzten Schliff verpasst und wie junge Solisten leidenschaftlich musizieren.

Da nicht garantiert werden kann, dass alle Werke komplett durch gespielt werden, gibt es einen reduzierten Einlass gegenüber dem regulären Konzertkartenpreis. Erwachsene: CHF 30 / ermässigt CHF 15.
Obligatorische Anmeldung unter info@sinfonieorchester.li oder Tel: 00423 262 63 51.

Hier die Termine im Überblick:

Montag, den 25. Januar 2016 um 19.30 Uhr
Generalprobe für das "1. SOL im SAL" in Schaan. Geprobt werden Werke von Tschaikowski und Beethoven. Zu Gast ist der junge Cellist Andrei Ionita, Gewinner des Tschaikowski-Wettbewerbs 2015 und Artist in Residence beim 6. FESTIVAL NEXT GENERATION.

Montag, den 16. Mai 2016 um 19.30 Uhr
Generalprobe für das "2. SOL im SAL" in Schaan. Stefan Sanderling probt Werke von Beethoven, Mozart und Tschaikowski. Die Geigerin Yuki Manuela Janke ist zu Gast beim Sinfonieorchester Liechtenstein.

Montag, den 14. November 2016 um 19.30 Uhr
Generalprobe für das "3. SOL im SAL" in Schaan. Zum Saisonausklang stehen Werke von Brahms, Haydn und Tschaikowski auf dem Probenplan des Sinfonieorchesters Liechtenstein unter Chefdirigent Stefan Sanderling. Zu Gast ist der junge Italiener Filippo Gorini, Gewinner des Beethoven Wettbewerbs Bonn 2015.

23. Nov 2015

Sinfonieorchester Liechtenstein beendet Saison 2015

Mit zwei fulminaten Konzerten ging die Saison 2015 des Sinfonieorchesters Liechtenstein zu Ende. Mit einem reinen Brahms-Programm im Rahmen des  3. Abokonzertes "SOL im SAL" verabschiedete sich Florian Krumpöck in seiner Funktion als Chefdirigent. Das Liechtensteiner Volksblatt schrieb von einer "Sternstunde mit Johannes Brahms" und lobte neben dem Dirigat Krumpöcks auch den jungen Violinisten Marc Bouchkov, der das Violinkonzert des gebürtigen Hamburgers interpretierte. "Die  halsbrecherischen Kantilenen in den höchsten  Lagen,  schwierigste  Doppelgriffe und Passagen, das elektrisierende Thema  des  dritten  Satzes,  des  mit Magyarenblut   geschriebenen   Rondos  –  all  das  präsentierte  der  hochkonzentrierte junge Meister mit Bravour".

Im ausverkauften 4. Kammermusikkonzert ERLEBE SOL präsentierte sich das Sonus Brass Ensemble im Vaduzer Rathaus Saal. Ein bunter Reigen aus Werken verschiedenster Komponisten sorgten für einen gelungen Saisonabchluss. So schrieb das Liechtensteiner Volksblatt: "Was das Konzert neben dem kurzweiligen Programm so unterhaltsam machte, war die Interpretation des Ensembles. Mit einem Augenzwickern nahmen die Musiker den tiefgründigen Sinn hinter der Musik auf und überzeugten auf der ganzen Linie."

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auch in 2016 bei unseren Konzerten begrüssen könnten.

15. Sep 2015

Stefan Sanderling wird ab 2016 neuer Chefdirigent

Auf der heutigen Pressekonferenz wurde der Nachfolger des amtierenden Chefdirigent Florian Krumpöck vorgestellt. Stefan Sanderling übernimmt den Taktstock beim Sinfonieorchester Liechtenstein. „Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit dem Sinfonieorchester, die sehr gute Aufbauarbeit von Florian Krumpöck weiterzuführen. Ich habe viele Ideen, die ich hier gerne umsetzen möchte.“ Florian Krumpöck wird sich in Zukunft vermehrt seinen internationalen Verpflichtungen widmen. Stiftungspräsident Dr. Ernst Walch und Intendant Drazen Domjanic dankten bereits jetzt Florian Krumpöck für seine Arbeit, der noch das heutige Konzert des Freundeskreises und das 3. Abo-Konzert am 17. November leiten wird.

Des Weiteren stellten Stefan Sanderling und Drazen Domjanic die Saison 2016 vor. Mehr Informationen finden Sie in den Mitteilungen.

10. Sep 2015

Pressekonferenz des SOL am Dienstag, den 15.9.2015

In den letzten 3 Jahren hat das SOL eine sehr positive Entwicklung genommen. Das freut uns und ist Verpflichtung zugleich. Daher werden wir Vertreterinnen und Vertreter der Presse im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag, den 15. September 2015 um 11:00 Uhr im Vaduzer Restaurant Royal (ehemaliges Real Haus) über die Neuerungen und die anstehende Saison 2016 des Sinfonieorchesters Liechtenstein (SOL) informieren. 

Schon jetzt ist klar, dass das SOL im kommenden Jahr den Liechtensteinerinnen und Liechtensteinern, sowie der Bevölkerung in der ganzen Region eine bunte Palette an Konzerten, herausragende Solistinnen und Solisten und, last but not least, einen neuen Chefdirigenten bieten wird. Dieser wird ab Januar 2016 den Taktstock von Florian Krumpöck übernehmen, dessen Vertrag nun nach drei Jahren ausläuft. Wir freuen uns über seine vermehrte internationale Tätigkeit und die beiden noch vor uns liegenden Konzerte mit ihm. An dieser Stelle sei ihm schon für seine Arbeit und seinen Einsatz beim Sinfonieorchester Liechtenstein herzlich gedankt. 

Unser designierter Chefdirigent war einer der jüngsten Chefdirigenten in Deutschland und arbeitete mit führenden Orchestern in Berlin und Dresden, in London, Wien und Salzburg sowie in Tokyo und Sydney. Seine Aufnahmen erschienen u.a. bei Sony Classics.