Ramón Ortega Quero

Dirigenten und Solisten 2014

Oboe

„ ... Für die Höhepunkte des Konzerts sorgte ganz zweifellos der spanische Oboist Ramo´n Ortega Quero. Ermanno Wolf-Ferraris Concertino „Idillio“ verwandelte er in eine intime Rhapsodie voller Ironie. Klangschön und grossartig phrasiert auch das Oboenkonzert d-Moll des Italieners Alessandro Marcello.“ (DIE WELT)
Ramo´n Ortega Quero gilt heute als einer der spannendsten Musiker seiner Generation und gehört in seinem Fach zu den weltweit gefragtesten Instrumentalisten. Am Konservatorium seiner Heimatstadt Granada erhielt Ramo´n Ortega Quero schon früh eine gründliche Ausbildung bei Miguel Quiro´s. Als Zwölfjähriger wurde er ins „Andalusische Jugendorchester“ aufgenommen. Eine wichtige Hürde nahm der Oboist im Jahr 2003, als ihn der Dirigent Daniel Barenboim ins „West-Östliche Diwan-Orchester“ aufnahm. Ramo´n Ortega Quero war seither mit grossem Engagement an vielen Proben- und Konzertperioden beteiligt. Gregor Witt, Solo-Oboist in Barenboims Berliner Staatskapelle, nahm den Hoch- begabten unter seine Fittiche und betreute seinen künstlerischen Werdegang als Mentor.


Internationale Aufmerksamkeit als Solist erreichte der junge Spanier erstmals, als er im September 2007 zum Ersten Preisträger beim ARD-Musikwettbewerb in München ausgerufen wurde. Die Juroren waren tief beeindruckt, wie inspiriert und makellos der Preisträger die Pflicht- und Kürstücke, darunter die Konzerte von Mozart und Richard Strauss, interpretierte.


Der Wettbewerbsgewinn ebnete Ramo´n Ortega Quero den Weg als Solist auf die wichtigen Bühnen Europas. So war er in den vergangenen Spielzeiten bei zahlreichen namhaften Orchestern zu Gast, darunter beim Konzerthausorches- ter Berlin, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, beim Sinfonieorchester Basel, dem Zürcher Kammerorchester, dem Wiener Kammerorchester, dem Münchener Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam und dem Sao Paulo Symphony Orchestra. Mit verschiedenen Kammermusikpartnern (darunter Elena Bashkirova, Kit Armstrong, Mitsuko Uchida) war er in den Konzertsälen von Frankfurt, Berlin, Hannover, Valencia, Köln, Vancouver und auf den internationalen Festivals in Gstaad, Jerusalem, den Londoner Proms, dem Lucerne Festival, dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Mozartfest Würzburg und dem Rheingau Musik Festival zu hören.
Seit Frühjahr 2008 ist er ausserdem Solo-Oboist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons und arbeitete dort bereits mit weltbekannten Dirigenten wie Riccardo Muti, Herbert Blomstedt, Sir Colin Davis, John Eliot Gardiner, Daniel Barenboim, Nikolaus Harnoncourt und Bernard Haitink zusammen.


In der Saison 2010/2011 wurde er von der „European Concert Hall Organization" zum „Rising Star“ ernannt. Diese Auszeichnung führte ihn in die grossen Kon- zertsäle Europas (Brüssel, Luxemburg, Wien, Salzburg, Hamburg, Amsterdam u. a.) und er wurde bei Publikum und Presse allerorts begeistert empfangen. Seine Debut-CD „Shadows“ erschien beim Label SOLO MUSICA und wurde 2011 mit dem „ECHO Klassik“ ausgezeichnet. Es folgte eine Aufnahme mit der Kammerakademie Potsdam beim Label GENUIN. Im Jahr 2012 erhielt Ramo´n Ortega Quero gemeinsam mit seinen Kollegen Sebastian Manz, Marc Tre´nel, David Alonso und Herbert Schuch den „ECHO Klassik“ für die Kammermusik- einspielung des Jahres. Im selben Jahr veröffentlichte er mit der Pianistin Kateryna Titova die CD „The Romantic Oboist“ beim Label GENUIN.
In der Saison 2013/2014 ist Ramo´n Ortega Quero unter anderem Gast im Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam und dem Konzerthaus Freiburg. Er konzertiert unter anderem mit dem Münchener Kammerorchester, den Münchner Symphonikern, dem Berner Sym- phonieorchester und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Darüber hinaus ist er zu ausgedehnten Konzertreisen nach Australien und Japan eingeladen. Ramo´n Ortega Quero ist „Fellowship“-Preisträger des „Borletti-Buitoni Trust“ in London.